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Der Durchhaltewille der Luzerner Basketballerinnen wird belohnt

Das Frauenteam des STV Luzern überrascht weiter. Im Viertelfinal-Hinspiel schlagen sie das favorisierte Team von Blonay mit 73:69 (41:31). Es wäre sogar ein höherer Sieg dringelegen.
Ruedi Vollenwyder
Die Luzernerin Marjana Milenkovic (am Ball) setzt sich unwiderstehlich gegen die Blonay-Spielerin Diane Anex durch.Bild: Roger Grütter (Luzern, 13. April 2019)

Die Luzernerin Marjana Milenkovic (am Ball) setzt sich unwiderstehlich gegen die Blonay-Spielerin Diane Anex durch.Bild: Roger Grütter (Luzern, 13. April 2019)

Die NLB-Frauen vom STV Luzern waren diese Saison wahrlich nicht zu beneiden. Von Beginn weg wurde das Team von Verletzungen geplagt, Spielerinnen gingen (und kamen teilweise zurück) und sorgten so für grossen Substanzverlust. Dazu mussten die Luzernerinnen auch noch einen Trainerwechsel verdauen. Doch all die Querelen vermochten die Basketballerinnen nicht aus der Balance zu werfen. Im Gegenteil: Mit dem Einzug in die Viertelfinalspiele gegen Blonay Basket belohnten sie sich selber.

Und wie: Das Team unter der neuen, den Basketball voll mitlebenden kroatischen Trainerin Simona Soda, liess Blonays-Trainer Christophe Tolusso, ein gebürtiger Willisauer, nur so staunen. Er musste mehr als nur einmal sehr laut werden: «Wir spielten, bis auf die Schlussphase, sicher nicht unser bestes Basketball. Doch die Luzernerinnen haben uns mit ihrem Kampfgeist echt gefordert.»

Neue Trainerin hat wieder Leben ins Team gebracht

69:73 mussten sich die hoch favorisierten Waadtländerinnen von den über sich hinauswachsenden Luzernerinnen geschlagen geben. Nach einem Dreier-Punkte-Wurf von Valentina Sakica führte Luzern viereinhalb Minuten vor Spielende gar mit 73:56. Ein sensationelles Resultat lag in der Luft. Doch dann lief in den Reihen der Luzernerinnen gar nichts mehr. Sie konnten keinen einzigen Korb mehr legen. «Wir waren total platt. Und mit der Müdigkeit stieg auch unsere Fehlerquote», begründet Spielführerin Valentina Sakica den Einbruch, welche Bloney die Aufholjagd ermöglichte. Ob dieser knappe Vier-Punkte-Vorsprung im Rückspiel (28. April) für den Einzug ins Final-4-NLB-Playoff-Turnier reicht, ist allerdings fraglich. «Wir werden im Rückspiel sicher wieder unser Bestes geben. Und wenn es für den Finaleinzug nicht reicht, dann geht bei uns die Welt nicht unter. Denn wir sind schon überglücklich, dass wir die Viertelfinals erreichen konnten», sinniert die 25-jährige. Mit ein Grund, weshalb die Mannschaft «wieder lebt» ist das Engagement der neuen Trainerin Simona Soda (44). «Die ehemalige kroatische Profispielerin bringt viel Erfahrung mit und hat das Flair, uns von aussen her im Spiel zu pushen. Die Korrekturen sind fundiert und präzise. Ihr ansteckendes Temperament hat uns definitiv aus unserer Reserve gelockt», windet Valentina Sakica der neuen Teamchefin ein Kränzchen.

Wie der Viertelfinal auch ausgeht, bei Präsident Hans Häfliger hat sich die finstere Miene nach all den Tiefschlägen wieder aufgehellt: «Was die nächste Saison angeht, da bin ich recht zuversichtlich. Ich wähne die Mannschaft unter dem neuen Trainer-Staff in guten Händen. Das überraschende Erreichen des Viertelfinals mit dem guten Resultat im Hinspiel ist für mich und fürs Team ein versöhnlicher Abschluss.»

Playoff-Viertelfinal, Hinspiel: STV Luzern – Blonay 73:69 (41:31); Stand 1:0. – Rückspiel. Sonntag, 28. April: Blonay – STV Luzern (13.30, Bahyse).

STV Luzern – Blonay 73:69 (41:31)

Sporthalle Wartegg. – 50 Zuschauer. – SR Knüsli/Mangold. – Viertelsresultate: 26:21, 15:10, 17:12, 15:26. – Luzern: Vangen (25), Sakica (11), Volk, Dijana Milenkovic (11), Pajkanovic (8), Birrer, Marjana Milenkovic (18), Buljan. – Bemerkung: Luzern ohne Schick, Prsic, Bürgi, van Gelderen, Pavlovic (alle verletzt).

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