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Die Luzerner Pikes sind zuversichtlich: «Der nächste Schritt ist der Titel»

Das Flag-Football-Team Luzern Pikes organisierte erstmals den Playoff-Game-Day – und stösst dabei bis in die Playoff-Halbfinals vor.
Daniel Gerber

Inzwischen gehören die Luzern Pikes zu den Grossen der Liga. Einzig die ASVZ Blackbirds aus Zürich sind in der Hierarchie gegenwärtig noch höher einzustufen: 2017 und 2018 mussten sich die Pikes erst im Final diesem Team beugen, am Wochenende nun standen sich die beiden Equipen im Halbfinal gegenüber. «Der Halbfinal-Sieg war nicht weit weg, wir führten zuerst und konnten sie dann durch unsere Defense fordern», bilanziert Pikes-Mitspieler Marcandrea Hunkeler.

Schon früher in der nun zu Ende gegangenen Saison waren die Luzerner dem ersten Erfolg über die «Blackbirds» nahe. «Bis kurz vor Schluss stand es unentschieden. Es sind nicht zwei verschiedene Welten. Ihre Abstimmung ist unheimlich gut. Ein kleines Schrittchen fehlt noch und etwas Wettkampfglück.» Zudem fehlten mit Devin Balsiger (baldige Schulter-Operation) und Jan Weis (Ellenbogen-Operation) zwei Schlüsselspieler.

Zum Top-Team gereift

Am Finaltag auf der Luzerner Allmend hatten sich die Pikes zunächst im Viertelfinal gegen die Zürich Renegades durchgesetzt. Die 2015 gegründeten Pikes sind damit zum Top-Team gereift, das konstant in den Top 4 der acht Teams umfassenden NLA zu finden ist. Inzwischen gibt es in der wachsenden Sportart auch eine NLB, die mittlerweile sieben Clubs umfasst. «Wir waren zweimal im Final und einmal im Halbfinal. Doch der nächste Schritt, der Gewinn des Titels, der fehlt noch», blickt Hunkeler nach vorne.

In dieser Saison nun holten jedoch die Blackbirds den dritten Titel in Serie, «nach einem spannenden Final gegen die Winterthur Red Lions».

Eigene Bieretikette

Die Qualifikation erfolgt durch die «Game-Days», das sind mehrere Meisterschafts-Turniertage. Diese ergeben die Tabelle, die besten sechs Mannschaften spielen am Playoff-Tag die Viertelfinals, Halbfinals und schliesslich den Final aus. Erstmals waren die Luzern Pikes Gastgeber dieses alles entscheidenden Spieltages. «Von der Stimmung wie auch vom Wetter her war der Tag ein voller Erfolg. Die Teams, die ausfielen, blieben als Zuschauer», resümiert Hunkeler. «Unsere Game-Days gehören zu den beliebtesten, wir versuchen diese in jedem Jahr etwas auszubauen.» Dazu gehört inzwischen ein Live-Stream. Und in diesem Jahr kam in der Gastro-Abteilung ein eigenes Bier dazu: «‹Luzerner Bier› ist einer unserer Sponsoren. Wir konnten die Flaschen mit einer eigenen Etikette ‹Pikes Brew› und unserem Logo und in unseren Farben bedrucken.»

Ramon Klaus (am Ball) von den Luzern Pikes hat es eilig, zwischen sich und dem Gegenspieler der Zürich Renegades Abstand zu schaffen. (Bild: Manuela Jans-Koch, Luzern, 28. September 2019)

Ramon Klaus (am Ball) von den Luzern Pikes hat es eilig, zwischen sich und dem Gegenspieler der Zürich Renegades Abstand zu schaffen. (Bild: Manuela Jans-Koch, Luzern, 28. September 2019)

An der EM Schweden geschlagen

Neben dem Spielfeld seien die Spieler der «ASVZ Blackbirds», die aus der Uni Zürich heraus entstanden sind, gute Kollegen. «Sie stellen rund die Hälfte des Nationalteams und im August waren Jerome Balsiger und ich von den Pikes mit dem Nationalteam an der Europa-Meisterschaft in Jerusalem mit dabei.»

Sportlich sei jedoch ein Rückschritt gegenüber der Endrunde zwei Jahre zuvor in Madrid zu verzeichnen gewesen. «Wir waren in einer starken Fünfer-Gruppe und verloren sowohl gegen den späteren Turniersieger Dänemark, den späteren Zweiten Italien, den späteren Vierten Israel und gegen Russland. Erst im Spiel um Platz neun konnten wir Schweden bezwingen.» Die Schweden schlagen: Davon träumen die Fussballer und die Eishockeyaner. Für die Pikes dagegen stehen nun die Blackbirds auf der Liste.

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