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Der FC Wil verliert unverdient

Ein bitterer Abend für den FC Wil im Brügglifeld. Erneut verschlafen die Ostschweizer die erste Halbzeit und werden dafür hart bestraft. Trotz Überlegenheit im zweiten Durchgang werden die Wiler mit 0:1 besiegt.
Gianluca Lombardi
Eris Abedini (Wil) im Kampf mit den Aarauern Gezim Pepsi und Patrick Rossini, der das Tor erzielte. (Bild: Gianluca Lombardi)

Eris Abedini (Wil) im Kampf mit den Aarauern Gezim Pepsi und Patrick Rossini, der das Tor erzielte. (Bild: Gianluca Lombardi)

Der Gastgeber Aarau war seinen Anhängern nach den letzten Auftritten eine Antwort schuldig. Die Aarauer Zuschauer wurden nicht enttäuscht. Nach kurzen Startschwierigkeiten übernahmen die Hausherren das Zepter und bestimmten die Partie deutlich.

Von Wil kam selten etwas Konstruktives. Hauptursache dafür war einmal mehr, dass man, vor allem im Zentrum, zu passiv agierte. Immer wieder konnten die Aarauer bis rund 20 Meter vor dem Tor frei kombinieren. Dabei standen die Wiler oft nicht nur den berühmt berüchtigten Schritt zu weit weg, sondern gefühlte fünf Schritte.

Zu viele Freiheiten für den Torschützen

Folgerichtig ging der FC Aarau durch Patrick Rossini in Führung. Nach einer Ecke von links genoss der Angreifer zu viele Freiheiten. In der Folge mussten die Wiler gar froh sein, nicht noch höher in Rückstand geraten zu sein.

Aarau schöpfte aus dieser Führung noch mehr Selbstvertrauen und hatte seinen Gegner im Griff. Nach und nach lösten sich die Wiler aus dieser Umklammerung. Bis hin zur Pause wollte daraus aber nichts zählbares mehr resultieren. Das lag unter anderem auch daran, weil die Wiler es nicht verstanden, ihre schnellen Flügelspieler, Kwadwo Duah und Fabian Rohner, entsprechend in Szene zu setzen.

Sforza reagiert

Für den zweiten Durchgang reagierte Ciriaco Sforza direkt mit einem Doppelwechsel. Silvio und Mergim Brahimi kamen für Bledian Krasniqi und Kwadwo Duah in die Partie. Sie sollten das Angriffsspiel der Wiler beflügeln und taten dies auch. Die Gäste waren nun deutlich präsenter und gefährlicher. Immer wieder tauchten sie vor dem Aarauer Tor auf, was aber fehlte war die letzte Konsequenz.

Die Hausherren ihrerseits stellten sich mit fortgeschrittener Spieldauer immer mehr hinten rein. Selbst Konterchancen wurden von den Aargauern nur halbherzig wahrgenommen. Es war eine Halbzeit, in der für die Wiler durchaus noch viel möglich gewesen wäre. Die Hypothek aus der ersten Spielhälfte lastete aber wohl zu stark auf den jungen Schultern.

Die Erfahrung fehlt

Unter dem Strich haben sich die Wiler gegen den FC Aarau gut verkauft und wurden wohl unter ihrem Wert geschlagen. Notabene gegen einen Gegner, der mehr als ein Bein bereits in der Super League hatte. Aber auch ein Gegner, der finanziell völlig andere Möglichkeiten hat als der FC Wil.

Es fehlte an diesem Abend wenig, um mit mindestens einem Punkt zurück nach Wil zu fahren. Am Ende war es aber wohl die fehlende Erfahrung, welche der jungen Wiler Mannschaft diese Niederlage einbrachte. In der Summe gab es aber für die Ostschweizer auch viel Positives, dass Sie aus dieser Partie mitnehmen konnten. Gefehlt haben am Ende nur die Tore und die Punkte.

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