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«Der Abstiegskampf hat natürlich bereits begonnen»

Cyril Niederhäuser ist neu beim Erstligisten HC Luzern. Der 1.-Liga-erprobte Spieler traut dem Team den Ligaerhalt zu.
Michael Wyss
Cyril Niederhäuser, Verteidiger HC Luzern. Bild: Michael Wyss

Cyril Niederhäuser, Verteidiger HC Luzern. Bild: Michael Wyss

«Dass wir am Tabellenende stehen, ist unbefriedigend. Wir sind Aufsteiger und haben gewusst, dass es keine einfache Saison wird. Doch unsere Ausbeute ist sicher mager mit vier Punkten», so der Amriswiler Cyril Niederhäuser, der während fünf Jahren bei den Pikes Oberthurgau in der ersten Liga spielte, ist erfahren genug, um die Situation richtig einzuschätzen, was die aktuelle Tabellenlage des HCL betrifft: «Der Abstiegskampf hat natürlich bereits begonnen. Wir sind Letzter und müssen aufpassen, dass wir den Anschluss nicht verlieren. Wir brauchen schnell einen weiteren Sieg, dessen sind wir uns auch bewusst», so der Ostschweizer, der in Cham wohnt und Medizin an der ETH Zürich studiert. Den Sprung in den Kader schaffte der Ostschweizer im Try-Out, das der HCL im Frühling interessierten Spielern angeboten hatte. «Ich suchte eine neue Herausforderung, nachdem ich letzte Saison in Seewen in der MySports League nicht genug Spielpraxis bekam und die Saison beim 2.-Ligisten Seetal beendete. Luzern war mit dem Aufstieg für mich eine attraktive Adresse geworden und geografisch betrachtet von meinem Wohnort sicher ideal.»

Disziplin soll besser werden

Doch der Verteidiger mit 183 Zentimetern Grösse und 100 Kilogramm Körpergewicht, der die Freude zum Eishockey bei den Pikes Oberthurgau entdeckte, ist davon überzeugt, dass der Aufsteiger die Klasse halten kann. «Wir zeigen immer noch zu viel Respekt gegenüber dem Gegner und müssen uns mehr zutrauen. Dass wir gegen Herisau und die Argovia Stars einen 2:0-Vorsprung nicht verwalten konnten, hat dies verdeutlicht. Wir bauten unnötig Druck auf und haben uns nicht mehr auf unsere Stärken besinnt und prompt uns um den Lohn gebracht.» Weitere Gründe: «Die Effizienz muss besser werden wie auch das Disziplinverhalten. Wir kassieren immer noch die eine oder andere Strafe zu viel, die der Gegner halt ausnützt. Es geht auch alles schneller in der 1. Liga und man darf keine Fehler im Spielaufbau praktizieren.»

Am Mittwoch wartet mit Wil und am Samstag mit Bellinzona zwei weitere Topmannschaften. Niederhäuser: «Wir müssen punkten, egal wie der Gegner auch immer heisst. Wir brauchen schnelle Erfolgserlebnisse. Nur das hilft uns weiter. Noch ist alles nahe beieinander in der hinteren Region der Tabelle. Die Mitkonkurrenten sind noch in Reichweite. Es ist wichtig, dass wir den Kontakt nicht verlieren.»

Eishockey, 1. Liga

Ostgruppe, 8. Runde: Frauenfeld – Luzern 8:2. Rheintal – Herisau 1:3. Reinach – Argovia Stars 5:3. Pikes Oberthurgau – Prättigau-Herrschaft 9:1. Wil – Burgdorf 6:3. Bellinzona – Wetzikon 3:2.
Rangliste (alle 8 Spiele): 1. Frauenfeld 21 (30:14). Pikes Oberthurgau 18 (41:22). 3. Wil 15 (31:27). 4. Bellinzona 14 (32:30). 5. Argovia Stars 12 (25:24). 6. Herisau 11 (29:25). 7. Rheintal 11 (21:28). 8. Wetzikon 11 (27:26). 9. Burgdorf 10 (23:24). 10. Reinach 9 (20:25). 11. Prättigau-Herrschaft 8 (24:37). 12. HC Luzern 4 (17:37).

Frauenfeld – Luzern 8:2 (2:2, 4:0, 2:2)
KEB. – 260 Zuschauer. – SR Meyer (Kobza, Torti). – Tore: 1. 1:0. 7. Emanuel Guidon (Gianmarco Guidon) 1:1. 9. Burkart (Emanuel Guidon; Gianmarco Guidon) 1:2. 9. 2:2. 24. 3:2. 29. 4:2. 33. 5:2. 34. 6:2. 47. 7:2. 59. 8:2.

Nächste Spiele. Mittwoch. 20.15: Wil – HC Luzern (Sportpark Bergholz). – Samstag. 17.30: HC Luzern – Bellinzona (Eiszentrum).

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