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Der 5-Meter-Sprung der Stabhochspringer bleibt aus

Das 6. Stabmeeting in Emmenbrücke lockt rund 40 Leichtathleten aus der ganzen Schweiz an.
Stefanie Barmet
Fabian Steffen (Grossdietwil) überspringt die 4,40 Meter.

Fabian Steffen (Grossdietwil) überspringt die 4,40 Meter.

Höhen von 1,90 bis 4,80 Metern wurden am Samstag im Stadion Gersag übersprungen. Ob jung oder alt, Nachwuchs- oder Eliteathleten – die Teilnehmenden lieferten den zahlreich erschienenen Zuschauern eine ganz besondere Flugshow. Rund 40 Athleten aus der ganzen Schweiz sowie ein Gast aus Italien nahmen am bereits zum sechsten Mal von der LC Emmenstrand und dem Stabhochteam Zentralschweiz durchgeführten Stabmeeting teil.

Aufgrund der gleichzeitig stattfindenden Team-Europameisterschaften waren die in Emmenbrücke gern gesehenen Schweizer Aushängeschilder Angelica Moser und Dominik Alberto in diesem Jahr nicht am Start. Auch die Schweizer Rekordhalterin Nicole Büchler, die ihre erste Saison nach der Babypause bestreitet, verzichtete aufgrund von Terminkollisionen auf einen Start in der Zentralschweiz. Mit Lea Bachmann und Pascale Stöcklin (beide LAS Old Boys Basel) waren aber die Nummer vier und fünf der aktuellen Schweizer Saisonbestenliste der Frauen am Start. Bachmann hatte die Schweiz diesen Sommer an der Universiade vertreten und dort den Final erreicht, die ein Jahr jüngere Pascale Stöcklin sprang an den U23-Europameisterschaften auf Rang 10. Keinen guten Tag erwischte Stöcklin jedoch in Emmenbrücke. Auf ihrer Anfangshöhe scheiterte die Medizinstudentin dreimal und musste die Heimreise ohne gültige Höhe antreten. Nur bedingt besser lief es ihrer Vereinskollegin Lea Bachmann. Die Baslerin, welche in dieser Saison bereits 4,21 Meter und im Vorjahr bereits 4,35 Meter übersprungen hatte, schaffte die Höhe von 4,10 Metern klar, danach war aber auch für sie frühzeitig Schluss.

Marco Jost landet auf Rang drei

Das Elitefeld der Männer war mit fünf Teilnehmenden klein aber fein. Der Sieg ging schliesslich an Frédéric Matthys (CA Riviera). Der U23-Athlet übersprang 4,80 Meter, wobei er äusserst knapp an den 5 Metern scheiterte. Junior Nicolas Pfrommer (LV Fricktal) zeigte ebenfalls einen starken Wettkampf. Mit 4,70 verbesserte er seine persönliche Bestleistung um 10 Zentimeter und scheiterte ganz knapp auf 4,80. Damit verbesserte sich der 17-Jährige in der Schweizer Bestenliste der Junioren auf Rang 5. Auf Rang drei klassierte sich Lokalmatador Marco Jost. Auf 4,80 scheiterte auch er denkbar knapp, so gingen 4,70 in die Rangliste ein. «Wir Stabhochspringer hätten es gerne etwas wärmer gehabt, der Wind war auch nicht optimal für Topleistungen. Vor dem Heimpublikum zu springen ist dennoch immer schön, vor allem, wenn so viele Leute, die man persönlich kennt, vor Ort sind.» Am traditionell am 1. August stattfindenden Stabhochsprungmeeting in Frauenkappelen hatte der 24-Jährige zum vierten Mal in seiner Karriere die Höhe von 5,00 Metern übersprungen. «Gerne hätte ich diese Höhe am Heimmeeting bestätigt. Auch wenn mir dies nicht gelungen ist, waren gute Sprünge dabei. In den kommenden Trainingseinheiten möchte ich wieder vermehrt Sprünge aus langem Anlauf machen und so Sicherheit für die nächsten Wettkämpfe gewinnen.» Bis zum diesjährigen Saisonhöhepunkt, den Aktiv-Schweizer-Meisterschaften in Basel, bleiben Marco Jost noch zwei bis drei Wettkämpfe. «Ich hoffe, dass ich meine Bestleistung bis zu den Meisterschaften noch um 10 bis 20 Zentimeter steigern kann.»

Auftakt in die zweite Saisonhälfte

Zehnkämpfer Fabian Steffen war ebenfalls in Emmenbrücke am Start. Nach einer ferienbedingten Trainingspause befindet er sich erst seit zwei Wochen wieder im Trainingsalltag. «Langsam kommt die Spritzigkeit zurück. In Emmenbrücke hatte ich erstmals seit vier Wochen wieder einen Stab in der Hand. Mit der übersprungenen Höhe von 4,40 Metern darf ich dennoch nicht zufrieden sein. Ich hatte mir fest vorgenommen, möglichst viele Sprünge durchzuziehen, was mir jedoch nicht gelang.» Die Saisonbestleistung des Grossdietwilers steht bei 4,50 Metern, die persönliche Bestleistung, welche er vor einem Jahr am Stabmeeting in Emmen aufstellte, fünf Zentimeter höher bei 4,55 Metern. «Im Zehnkampf ist es besonders wichtig, dass man nicht zu viele Sprünge macht und unnötig Energie verbraucht. In den kommenden Wochen muss ich im Training an meinem Selbstvertrauen arbeiten. Technisch gibt es ebenfalls noch viel Potenzial.» In der zweiten Saisonhälfte strebt der Kaufmann, der seine Zehnkampfbestleistung Mitte Juni auf 7014 Punkte steigern konnte, weitere Topresultate an. Höhepunkt bilden die Mehrkampfschweizermeisterschaften in Hochdorf, die am 21. und 22. September stattfinden.

Stabmeeting Gersag. Männer–U14. Anfangshöhe 3,80 m: 1. Fabian Steffen (Altbüron) 4,40. 2. Nino Portmann (Nidwalden) 3,80. – Männer–U16. Anfangshöhe 4,60 m: 1. Frédéric Matthys (Riviera) 4,80. 3. Marco Jost (Emmenstrand) 4,70. – Resultate unter: www.lcr.ch

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