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Dem Krienser Dominic Durot ist der Knoten bei Ad Astra Sarnen geplatzt

Ad Astra Sarnen will in der höchsten Schweizer Unihockey-Liga Fuss fassen. Ein Talent soll dabei mithelfen.

Wer trägt sich in die Geschichtsbücher von Ad Astra Sarnen ein und schiesst das erste Tor für den Verein in der höchsten Spielklasse der Schweiz? Seit dem vergangenen Samstag ist diese Frage beantwortet: Dominic Durot war es vergönnt, sich als erster Spieler von Ad Astra in die Torschützenliste einzutragen. «Klar freut mich das», gibt der 18-Jährige zu Protokoll. «Als Stürmer zehrt man von Erfolgserlebnissen in Form von Toren, das gibt Selbstvertrauen. Und auch für die Mannschaft war es wichtig, dass wir die Torflaute endlich beenden konnten.»

Der Sarner Dominic Durot (rechts) traf im Spiel gegen Malans gleich doppelt. Bild: Simon Abächerli (Malans, 21. September 2019)

Der Sarner Dominic Durot (rechts) traf im Spiel gegen Malans gleich doppelt. Bild: Simon Abächerli (Malans, 21. September 2019)

Ganze 87 Minuten mussten die Sarner auf den ersten Torerfolg in der NLA warten. «Auch im Startspiel gegen Uster hatten wir unsere Chancen. Aber je länger das Spiel dauerte, desto gehemmter agierten wir in der Offensive», schildert Durot seine Eindrücke. «Gegen Malans ist der Knoten geplatzt, mit unseren Möglichkeiten wären gut auch mehr als vier Tore drin gelegen. Es ist also definitiv nicht falsch, wenn wir im Training einen Fokus auf unsere Chancenauswertung legen.»

Als Junior von Kriens nach Sarnen gewechselt

Den Weg ins Training nach Sarnen nimmt Durot mittlerweile seit sechs Jahren auf sich. «Henrik Mettler, zusammen mit Thomas Ruf mein damaliger Trainer, hat mich und zwei Krienser Teamkollegen schon früh ab und zu mit ins Training nach Sarnen genommen. So hat es sich ergeben, dass ich zu Ad Astra gewechselt bin. Dort konnte ich hauptsächlich von Patrick Berwert als Trainer stark profitieren», blickt Durot zurück. Welchen Stellenwert Unihockey für Durot hat, zeigte sich bei der Wahl der Schule nach dem Abschluss der Primarschule: Um mehr Zeit für Trainings zu haben, entschied er sich, die Sportschule in Kriens zu besuchen – zusammen mit talentierten Leichtathleten, Tennis-Spielern oder anderen begabten Mannschaftssportlern vom FC Luzern oder dem EV Zug.

Die Spiele von Ad Astra im Livestream

Auf luzernerzeitung.ch können Sie die Spiele von Ad Astra Sarnen im Livestream verfolgen. So auch das Spiel am Samstag gegen GC Zürich ab 19.50 Uhr.

Nach der Sportschule begann Durot eine Lehre als Bauzeichner, mittlerweile befindet er sich im letzten Lehrjahr. Anschliessend hat er sich vorgenommen, die Berufsmatura zu absolvieren. Genaue Ziele kann Durot auch in Bezug auf den Sport formulieren: «Unihockey ist meine Leidenschaft, das wird sich so schnell nicht ändern. Persönlich ist mein Ziel in dieser Saison, mich als Stammspieler in der ersten Mannschaft von Ad Astra zu etablieren.»

Komplimente von Trainer Eetu Vehanen

Argumente dafür hat er in den ersten beiden Meisterschaftsspielen gesammelt, was auch sein Trainer Eetu Vehanen so sieht: «Tore sind für einen Stürmer immer gute Argumente, das muss man gar nicht abstreiten. Aber ganz so einfach ist es nicht, als dass man nur auf das Match-Telegramm schauen könnte, um die Leistung eines Spielers zu bewerten. Da spielen noch einige andere Faktoren mit rein. Dominic zeigt viele vielversprechende Ansätze, aber es gibt auch Punkte, bei denen er noch viel Luft nach oben hat.

Nichtsdestotrotz: Gegen Malans war er einer derjenigen Spieler, der mich mit seiner Leistung sehr überzeugt hat», widmet der Finne seinem jungen Stürmer ein Kränzchen. Dass er sich noch in vielen Bereichen verbessern kann, ist dem ehrgeizigen Krienser bewusst: «Mit dem Ball am Stock muss ich noch ruhiger werden und überlegter agieren.» Weil diese Fähigkeit einem nicht umsonst in den Schoss fallen, arbeitet Durot gezielt daran. Dies sieht auch sein Trainer: «Dominics grosse Stärke ist seine Einstellung zum Sport. Er ist sich nicht zu schade, mal an einem Samstag in der Trainingshalle eine Extraschicht einzulegen. Behält er diese Mentalität bei, kann er es weit bringen.»

Happiges Programm am Wochenende Meisterschaft

Die Chancen auf die ersten Punkte in der NLA-Meisterschaft stehen für den Aufsteiger aus Sarnen am Wochenende nicht gerade rosig, denn das Programm der ersten Doppelrunde könnte schwieriger nicht sein: Morgen Samstag empfängt Ad Astra zu Hause den Vizemeister Grasshoppers Zürich (20.00, Dreifachhalle, Sarnen). Das Spiel kann kostenlos im Livestream (ab 20.00) auf luzernerzeitung.ch verfolgt werden. Am Sonntag geht die Reise für die Obwaldner zum amtierenden Meister Wiler-Ersigen nach Kirchberg (17.30, Grossmatt, Kirchberg). (jh)

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