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Cvetkovic sorgte für das Innerschweizer Bestresultat

An der 13. Austragung der ITF Luzern U18 Competition hängen die Trauben für die Innerschweizer erwartungsgemäss hoch. Kiara Cvetkovic erreicht den Viertelfinal.
Frank Marti

Sie war nahe dran, aber es sollte nicht mehr ganz reichen. Kiara Cvetkovic bot der fast drei Jahre älteren Lea Magun bis zuletzt Paroli, die Ostschweizerin setzte sich aber mit 6:4 im Entscheidungssatz durch. Die Spielerin von Michael Birner hatte vorher aber gegen starke Spielerinnen aus der Slowakei und Norwegen gezeigt, dass der eingeschlagene Weg stimmt. Im Doppel verpasste die erst 14-Jährige aus Geuensee den Finaleinzug mit ihrer deutschen Partnerin nur knapp.

Für die klar beste Leistung beim Männer-Nachwuchs sorgte Noah Lopez. Der Linkshänder besiegte einen Italiener klar, rang dann einen gesetzten Polen nieder, ehe er der Turniernummer 1 aus Brasilien alles abforderte. Lopez demonstrierte einmal mehr eklatante Fortschritte, der Wechsel in eine Akademie nach Barcelona hat sich schon sehr vorteilhaft auf sein Niveau ausgewirkt.

Für den übrigen Teil der regionalen Elite ging es vor allem darum, vor der Haustüre erste oder weitere Erfahrungen auf hoher internationaler Juniorenstufe zu sammeln. Mit den TEZ-Cracks David Limacher, Yanis Moundir, Andrin Casanova, Yaka Sokolaj, Vincent Knöss, Joelle Lanz, Florence Fischer und Esmeralda Brunner sowie den Zugern Andrin Züllig, Meo Trinkler und Sara Radojevic nutzte ein weiteres Dutzend aus der Region diese Chance zur Standortbestimmung beim drittwichtigsten Juniorenturnier des Landes, das heuer 60 Prozent mehr Weltranglistenpunkte ausschüttete als bisher und weitere Ausbaupläne hegt.

Die vier grössten Hoffnungsträger unter sich

Für Swiss Tennis hätte die Konkurrenz an den Gestaden des Vierwaldstättersees nicht besser verlaufen können. Obwohl getreu dem Turniermotto «Bringing Nations Together» und Spieler aus 23 Nationen am Start waren, wurde nach allen Finals für die Sieger der Schweizer Psalm gespielt.

Bei den Juinioren waren im Halbfinal die vier grössten Hoffnungsträger von Swiss Tennis unter sich. Leandro Riedi bezwang Gian-Luca Tanner und Dominic Stricker setzte sich gegen Jérôme Kym durch. Riedi gewann im Final ebenso souverän wie in den Runden zuvor und rundete später seine perfekte Woche ab, in dem er mit Kym den Doppelfinal gewann. Es war der zweite Titel des Duos innert Wochenfrist.

Auch bei den Juniorinnen siegte mit Alina Granwehr eine Spielerin aus dem Nationalkader. Sie verpasste anschliessend das Double im reinen Ostschweizer Final mit Lea Magun gegen Mélody Hefti/Sophie Lüscher.

Der Spezialpreis an Kym

Erstmals vergaben die Organisatoren einen Spezialpreis an die Spielerin oder den Spieler, der in der Woche besonders stark den Widerwärtigkeiten getrotzt hatte. Dieser ging an Jérôme Kym. Im Halbfinal gegen Stricker war der 15-Jährige beim Stande von 5:6 im Entscheidungssatz so unglücklich wie schmerzhaft von einem Ball am Auge getroffen worden. Kym spielte nach kurzer Behandlung fertig, verlor im Tiebreak und ging dann zur Abklärung in eine Augenklinik. Später am Nachmittag kam er zurück, spielte noch zwei Doppel und einen Tag später holte er den Titel. Dies alles ohne nur einmal zu lamentieren. Jérôme Kym: Einer von mehreren Namen, die letzte Woche in Luzern gastierten, die man sich merken muss.

Luzern. ITF Luzern Junior Competition. Junioren (48 Teilnehmer/13 Nationen). 1. Runde: Noah Lopez (ITF 1236/N4.143, Ballwil) s. Carlos Fernando Carvalho (2604, ITA) 6:1, 6:1. Yaka Sokolaj (R2, Stans/Qualifier) u. Luc Hoeijmans (N4.126, Thalwil) 3:6, 3:6. David Limacher (R1, Horw/Wildcard) u. Mikael Vollbach (FIN/Qualifier) 2:6, 4:6. – 2. Runde: Lopez s. Piotr Kusiewicz (1350, POL) 2:6, 7:5, 6:4. – Achtelfinals: Lopez u. Gustavo Heide (274, BRA/1) 3:6, 2:6. – Halbfinals: Leandro Riedi (363/N3.64, Bassersdorf ZH/5) s. Gian Luca Tanner (833/N4.85, Chur) 6:1, 3:0 ret. Dominic Stephan Stricker (340/N4.82, Grosshöchstetten BE/3) s. Jerome Kym (547/N3.50, Möhlin AG/7) 1:6, 6:3, 7:6. – Final: Riedi s. Stricker 6:2, 6:3.

Doppel. Halbfinals: Gill/Palovic (GBR/SVK/1) s. Gomes/Heide (BRA/8) 7:6, 6:3. Kym/Riedi (SUI/2) s. Kuntz/Zanellato (BRA/4) 6:2, 6:2. – Final: Kym/Riedi s. Gill/Palovic 6:4, 6:4.

Juniorinnen (48 Teilnehmerinnen/16 Nationen). 1. Runde: Kiara Cvetkovic (ITF 1026/N3.45, Geuensee/7) mit Freilos. Joelle Lanz (R1, Luzern/Wildcard) u. Martina Smolenova (SVK/Qualifikantin) 0:6, 1:6. Sara Radojevic (R1, Zug) u. Elinor Storkaas (1415, NOR) 4:6, 1:6. – 2. Runde: Cvetkovic s. Smolenova 7:6, 6:2. – Achtelfinals: Cvetkovic s. Hedda Gurholt (1161, NOR) 6:0, 6:3. – Viertelfinals: Cvetkovic u. Lea Magun (738/N4.49, Frauenfeld TG) 2:6, 6:2, 4:6. – Halbfinals: Francesca Andrea Feodorov (1402, ROU) s. Sarah Mueller (758, GER/5) 3:6, 7:6, 6:1. Granwehr (594/N4.51, Wilen b. Wil/2) s. Magun 6:1, 6:1. – Final: Granwehr s. Feodorov 6:1, 6:4.

Doppel. Halbfinals: Granwehr/Magun (SUI/2) s. Feodorov/Mueller (ROU/GER/3) 6:3, 6:4. Hefti/Lüscher (SUI/2) s. Cvetkovic/Mack (SUI/GER) 4:6, 6:4 (10:6). – Final: Hefti/Lüscher s. Granwehr/Magun 7:5, 5:7 (10:7).

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