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Christina Fenk schafft in Ruswil Rekordergebnis

Am Mittwoch fand in Ruswil bei regnerischem Wetter die sechste und letzte Etappe der Laufserie Go-In6Weeks statt. Die Leader Christina Fenk (Wauwil) und Tekle Weldegebriel (Sempach) sicherten sich die Titel in der Gesamtwertung. Sieger im Sprint wurden Lisa Schüpbach (Neuenkirch) und Bruno Häberli (Aesch).
Christina Fenk sicherte sich den Titel in der Gesamtwertung. (Bild: PD)

Christina Fenk sicherte sich den Titel in der Gesamtwertung. (Bild: PD)

Eine meist flache und nicht allzu anspruchsvolle Strecke erwartete die Teilnehmer auf der Schlussetappe des Go-In6Weeks am Mittwochabend in Ruswil. Leader Tekle Weldegebriel (Sempach) ging mit über zwei Minuten Vorsprung auf den ersten Verfolger Daniel Renggli (Luzern) ins Rennen. Diese verwaltete er souverän und vermochte auf dem letzten Kilometer seine Widersacher sogar einmal mehr hinter sich zu lassen.

Weitere zehn Sekunden Vorsprung fügte Weldegebriel hinzu, womit er die Go-In6Weeks deutlich gewann. Mit fünf Tagessiegen in sechs Rennen war sein Gesamtsieg nie ernsthaft in Gefahr. Renggli brachte derweil seinen zweiten Platz problemlos ins Trockene.

Fünf Tagessiege in sechs Rennen: Tekle Weldegebriel. (Bild: PD)

Fünf Tagessiege in sechs Rennen: Tekle Weldegebriel. (Bild: PD)

Gegen Ende der Serie kam Lukas Arnold (Richenthal) immer besser in Fahrt. Diesmal reichte es ihm gar für den dritten Tagesrang, womit er 23 Sekunden gutmachte auf den Gesamtdritten Andreas Abächerli (Giswil). Dies reichte jedoch nicht, um diesen noch vom Podest zu verdrängen.

Christina Fenk mit doppeltem Rekord

Christina Fenk war in Ruswil einmal mehr das Mass aller Dinge. Mit dem fünften Tagessieg zementierte sie ihren Sieg in der Gesamtwertung. Dieser hatte es gleich zweifach in sich. Sie ist die einzige Teilnehmerin, welche die Go-In6Weeks dreimal in Serie gewinnen konnte. Dazu baute sie den Vorsprung auf die Zweitplatzierte Sarah Friedli (Roggliswil) auf 9:07 Minuten aus. Friedli sicherte sich mit dem zweiten Rang den Silberplatz in der Gesamtwertung, Esther Glanzmann lief sowohl im Tages- als auch im Gesamtklassement auf Platz drei.

Schübach und Häberli gewinnen Sprintwertung

Ganz eng ging es beim Energiesprint zu und her. Die letzte Etappe musste bei den Frauen und Männern die Entscheidung über den Gesamtsieg bringen. Der Gesamtzweite Bruno Häberli, vor Wochenfrist mit Platz vier noch arg in Bedrängnis geraten und mit acht Punkten Rückstand auf dem Konto, setzte sich auf dem nur 80 Meter langen Sprint in 9,1 Sekunden wieder durch. Yves Segura (Buchrain) war exakt gleich schnell, womit es zwei Tagessieger zu beklatschen gab.

Der Gesamtzweite Bruno Häberli. (Bild: PD)

Der Gesamtzweite Bruno Häberli. (Bild: PD)

Leader Linus Fischer war eine einzige Zehntelsekunde langsamer. Durch den Zweifachsieg von Häberli und Segura bedeutete dies Platz drei für Fischer, womit er acht Punkte auf Häberli einbüsste. Damit lagen die beiden nach allen sechs Rennen punktgleich an der Spitze des Gesamtklassements. Das Reglement besagt, dass in diesem Fall der Läufer mit dem besseren Ergebnis in der Schlussetappe gewinnt. So wendete Bruno Häberli das Blatt praktisch auf der Ziellinie in extremis und liess sich als Gesamtsieger feiern.

Lisa Schübach musste sich letzte Woche ihrer Herausforderin Katja Aregger (Willisau) geschlagen geben und ging mit nur noch drei Punkten Vorsprung auf die letzte Etappe. Auf dem letzten Teilstück sprintete sie in 10,2 Sekunden jedoch wieder der gesamten Konkurrenz davon. Aregger wurde Zweite, Tina Loosli (Neuenkirch) Dritte. In der Endabrechnung schaffte es Christina Fenk auf Platz drei direkt hinter Katja Aregger.

pd/red

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