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Die Stanser Abwehr der NLB-Handballer gibt Rätsel auf

Die NLB-Männer des BSV Stans verlieren zu Hause gegen Möhlin 33:36 und kassieren die vierte Niederlage in Serie.
Stephan Santschi
Die Stanser Offensive mit David Riederer (am Ball) funktioniert gegen Möhlin, nicht aber die Abwehr. Bild: Roger Grütter (Stans, 9. November 2019)

Die Stanser Offensive mit David Riederer (am Ball) funktioniert gegen Möhlin, nicht aber die Abwehr. Bild: Roger Grütter (Stans, 9. November 2019)

Der Auftakt in die Meisterschaft war viel versprechend, vorübergehend grüsste der BSV Stans in der NLB sogar von Tabellenplatz eins. In den letzten Wochen vervielfachten sich bei den Nidwaldnern allerdings die Sorgenfalten, am Samstag im Heimspiel gegen Möhlin kassierten sie die dritte Niederlage in der Meisterschaft hintereinander. Rechnet man das diskussionslose Scheitern an NLA-Klub Suhr Aarau in den Achtelfinals des Schweizer Cups hinzu, summiert sich die Serie der Negativerlebnisse wettbewerbsübergreifend gar auf deren vier. «Die Leichtigkeit ist uns etwas abhanden gekommen», stellt Trainer Andy Gubler fest.

Woran liegts? Der jüngste Tiefschlag gegen Möhlin vermag die aktuelle Baisse ganz gut abzubilden. Vor allem in der Defensive passt bei den Nidwaldnern im Moment wenig zusammen. Pro Spiel kassieren sie im Schnitt fast 30 Gegentore, gegen Möhlin waren es bereits in der ersten Halbzeit deren 20. «Das ist natürlich viel zu viel», moniert Gubler. Sie bekämen hinten keinen Zugriff auf den Gegner, seien gedanklich zu wenig bei der Sache, zu wenig kompakt und zu langsam auf den Beinen. «Phasenweise endete jeder Angriff des Gegners mit einem Tor.» Wenig hilfreich war der Umstand, dass der starke Abwehrspieler Nando Kuster bereits vor der Partie wegen einer Grippe wieder nach Hause geschickt werden musste.

Wenn sogar der Heimvorteil nicht mehr sticht

Angesichts der eklatanten Abwehrschwäche war es den Stansern nicht möglich, einen bezwingbaren Gegner in die Schranken zu weisen. «Ein solches Spiel vor diesem fantastischen Publikum hätten wir letzte Saison nicht verloren», war sich Gubler sicher.

Sein Team bot im Angriff eigentlich einen guten Auftritt, zeigte wunderbare Spielzüge und freute sich vor allem auf der rechten Angriffsseite über zwei Linkshänder in starker Form (Gianluca Lima, Pascal Achermann). Doch wie schon vor einer Woche bei der Auswärtsniederlage beim damaligen Tabellenletzten Chênois Genève liessen die Nidwaldner in den entscheidenden Momenten vor dem Tor die Kaltblütigkeit vermissen. Ein vergebener Gegenstoss da, ein technischer Fehler dort und weg war die Möglichkeit auf einen Punktgewinn. In der 58. Minute glich Lima zwar nochmals aus (33:33), das bessere Ende behielten die Gäste aus dem Aargau allerdings mit 36:33 für sich. Die Stanser rutschen in der Tabelle damit auf den sechsten Platz ab und sind relativ hart auf dem Boden der Realität gelandet. «Vielleicht hätten wir eine andere Zielsetzung formulieren müssen. Vielleicht hätten wir sagen sollen, dass wir in erster Linie nicht absteigen wollen», sinnierte Gubler. Mit der Absicht, den starken vierten Platz der vergangenen Spielzeit bestätigen zu wollen, habe man sich mit dem Selbstverständnis einer Spitzenmannschaft selber unter Druck gesetzt. «Jetzt geht es darum, dass wir uns wieder reinbeissen. Ich hoffe darauf, dass alle wieder fit sein werden und dann werden wir trainieren, trainieren, trainieren.»

Die nächste grosse Herausforderung steht dabei schon vor der Tür. Am nächsten Samstag gastiert der BSV Stans bei Tabellenführer Stäfa.

Stans – Möhlin 33:36 (20:20)
Eichli. – 472 Zuschauer. – SR Hungerbühler/Hasler. – Strafen: 4-mal 2 Minuten gegen Stans; 5-mal 2 Minuten gegen Möhlin. – Stans: Imhof/Wenger; Scherer (2), Bissig, Achermann (7), Gautschi (2), Riederer (5), Obad (7/5), Gwerder, Gnos, Lima (8), Skrebsky Dutra (2). – Möhlin: Jelovcan/Blumer; Halmagyi (1), Meier (2), Csebits (10/3), Velz (5), Lang (1), Kaiser (9), Wirthlin (8). – Bemerkung: Wenger pariert Penalty von Csebits (44./25:27).

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