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Im letzten Moment in den Aufstieg gesegelt

Der Segelclub Tribschenhorn schafft im Final der Promotion League dank einer starken Leistung am Schlusstag mit fünf Laufsiegen in Serie den Sprung in die 2. Liga. Der Yachtclub Tivoli verpasst den Aufstieg hingegen ganz knapp.
Walter Rudin
Der Segelclub Tribschenhorn (vorne) und der Yachtclub Tivoli im direkten Vergleich beim Final der Segelliga vor Versoix. (Bild: Claudia Somm (Versoix, 6. Oktober 2018)

Der Segelclub Tribschenhorn (vorne) und der Yachtclub Tivoli im direkten Vergleich beim Final der Segelliga vor Versoix. (Bild: Claudia Somm (Versoix, 6. Oktober 2018)

Sieben Clubs der Promotion League, der 3. Liga der Schweizer Clubmeisterschaft, konnten sich vor dem Finale in Versoix noch Hoffnungen auf einen der drei Aufstiegsplätze in die Challenge League machen. Darunter auch die beiden Luzerner Teams vom Segelclub Tribschenhorn (SCT) und vom Yachtclub Tivoli (YTL). Beide lagen nur einen Punkt hinter dem führenden Cercle de la Voile d’Estavayer zurück. Zuerst war am vergangenen Wochenende am Genfersee allerdings langes Warten angesagt. Erst am Nachmittag des zweiten Finaltages setzte endlich ein leichter Westwind mit 1–2 Windstärken ein, die drehenden Winde waren aber schwierig zu segeln.

Das waren Verhältnisse, die den beiden Luzerner Segelvereinen offenbar nicht behagten. Das Team Tribschenhorn war beim Start oft spät dran, hatte aber auch Pech, als beim vierten Lauf kurz nach dem Start eine Fockschot riss. Rang acht im Zwischenklassement war eine herbe Enttäuschung. Eine Klassierung, die Tribschenhorn als Kandidaten für den Aufstieg kaum mehr in Frage kommen liess. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.

Der Bootsspeed stimmt am Schlusstag

Am Schlusstag gab es nicht nur konstanten Wind, es segelte auch ein Tribschenhorn-Team, das nicht wiederzuerkennen war. «Wir hatten neuen Mut gefasst, der Bootsspeed stimmte und mit dem ersten Laufsieg gelang uns auch die nötige Reaktion und damit wurde das Finale für uns definitiv neu lanciert», erklärte Skipper Marc Kaufmann nach der Regatta. Tatsächlich gelangen daraufhin noch weitere vier Laufsiege mit grossem Vorsprung. Der 2. Schlussrang des Luzerner Segelteams mit Marc Kaufmann, Pascal Wolfer, Patrick Ernst und Sergio Thaddey beim Finale in Versoix genügte schliesslich locker, um den Aufstieg zu schaffen.

Tivoli verpasst Aufstieg um einen Punkt

Der Yachtclub Tivoli hatte sich am Samstag schon aufgefangen und mit zwei Laufsiegen gegen Abend seine Ambitionen auf den Aufstieg gewahrt. Am Sonntag konnte er aber nicht mehr nachsetzen und verpasste den Sprung in die Challenge League ganz knapp. Der Präsident des YTL, der selber mitsegelte, konnte denn auch seine Enttäuschung nicht verbergen: «Es tut weh, den Aufstieg um einen Punkt zu verpassen und auf Rang vier zu landen, denn unser Ehrgeiz ist von Regatta zu Regatta gewachsen. Wir haben das neue Team, bewusst zusammengesetzt aus zwei ganz jungen Seglern, Carlo und Louis Fischer, und zwei erfahrenen Seglern, Peter Graber und Daniel Treyer. Wir hatten uns zum Ziel gesetzt, Erfahrung zu sammeln und uns im Mittelfeld zu etablieren, um dann nächstes Jahr um den Aufstieg mitzusegeln. Dass wir bis zum letzten Lauf im letzten Act um den Aufstieg gegen etablierte Teams mithalten konnten, war eine positive Überraschung und ist ein grosser Erfolg für uns.»

Hinweis

Resultate unter: swiss-sailing-league.ch

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