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Altdorf ohne Biss und Laufbereitschaft

Der FC Altdorf verliert die 2.-Liga-inter-Partie bei Perlen-Buchrain mit 1:2. Nebst weiteren Punkten kommt auch noch der Captain und Abwehrchef abhanden.

Es war insgesamt ein unglücklicher Auftritt, den der FC Altdorf am Samstag hatte. Spielerisch gelang – vor allem in der ersten Hälfte – wenig, die mannschaftliche Geschlossenheit fehlte zu oft und was vielleicht am schmerzhaftesten für das Team sein könnte: Captain und Abwehrchef Toni Pavić musste schon früh ausgewechselt werden. Es ist nur zu hoffen, dass dessen Fussverletzung nicht so schlimm ist, wie es den Anschein machte.

Zu Beginn dieser Partie machte Perlen sofort Druck und die Altdorfer Deckung war gefordert. In der 10. Minute kam ein Urner Verteidiger im Sechzehner einen Schritt zu spät und nach dem fälligen Penalty führten die Gastgeber mit 1:0. Leider war es das aber aus Altdorfer Sicht noch nicht. Nachdem die Luzerner in der 12. Minute eine Grosschance nicht nutzten, war es dann in der 14. Minute soweit: Nach einer kurzen Ecke von rechts gelang den Gastgebern aus kurzer Distanz das 2:0. Auch danach kam Altdorfer hinten kaum heraus. Man versuchte es zwar, oft notgedrungen, mit hohen weiten Bällen, was aber gegen die grossgewachsenen Luzerner definitiv das falsche Rezept war. Kaum ein Kopfballduell wurde gewonnen und in den Laufduellen unterlag man. In der 24. Minute musste dann Toni Pavić – wie eingangs erwähnt – vom Feld geführt werden. Altdorf brauchte etwas Zeit um sich in der Defensive neu zu sortieren und brauchte – nebst einem sicheren Kevin Epp im Tor – auch das eine oder andere Mal etwas Glück um weitere Gegentreffer zu vermeiden. So bestand mit dem Halbzeitstand von 2:0 doch noch Hoffnung auf Besserung.

Offensive erst spät angekurbelt

Und tatsächlich: Nun spielte Altdorf mutiger, versuchte den Ball in den eigenen Reihen zu halten und Perlen kam hinten doch das eine oder andere Mal in Schwierigkeiten. Aber in dieser Phase offenbarte sich das Hauptmanko der Urner an diesem Abend. Es fehlte der Biss, die Laufbereitschaft und das Engagement, um aus den Fehlern der Luzerner Hintermannschaft Kapital zu schlagen und zu echten Torchancen zu kommen. Erst in der 58. Minute brauchte es eine Glanzparade des Perler Hüters, der einen Schuss von Samuel Lustenberger um den Pfosten lenkte, um den Altdorfer Anschlusstreffer zu verhindern. Kurz darauf strich dann ein Kopfball des agilen Marco Asaro knapp über das Perler Tor. Immerhin hatte nun die Altdorfer Deckung mit den Gegenstössen der Luzerner, die sich nun je länger die Partie dauerte, desto mehr auf das Verteidigen ihres Vorsprungs konzentrierten, keine Schwierigkeiten mehr. So lief die Partie nun grossmehrheitlich Richtung Luzerner Tor, Altdorf zeigte nun einige gute Kombinationen. Die Durchschlagskraft fehlte jedoch nach wie vor, man blieb immer wieder in der vielbeinigen Abwehr hängen und konnte auch aus den sich nun häufenden Eckbällen und Freistössen nichts Zählbares herausholen.

Glaube fehlte trotz 1:2-Anschlusstreffer

In der 80. Minute keimte dann aber doch wieder Hoffnung auf, liess doch Kartal Cil mit seinem sehr gut getretenen Freistoss dem Luzerner Hüter keine Abwehrchance. Leider fehlten den Urnern in der Folge der Glaube und die Entschlossenheit, um zu einem veritablen Schlussspurt ansetzen zu können.

Die Luzerner gewannen nun wieder die meisten Zweikämpfe, verschleppten das Spiel wann immer möglich und brachten so den knappen Vorsprung über die Zeit. Für Altdorf gilt es nun das Spiel zu analysieren und aus den Fehlern zu lernen, um wieder zu jener mannschaftlichen Geschlossenheit zurückzufinden, die das Team in den Startspielen ausgezeichnet hatte.

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