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Die Altdorfer Handballer bleiben auf Finalrundenkurs

Der KTV Altdorf landet gegen den Tabellenvorletzten Wohlen einen nicht gerade glanzvollen 24:21-Heimsieg.
Urs Hanhart
Der Altdorfer David Arnold (am Ball) versucht die Wohlener Abwehr zu überwinden. (Bild: Urs Hanhart, Altdorf, 9. November 2019)

Der Altdorfer David Arnold (am Ball) versucht die Wohlener Abwehr zu überwinden. (Bild: Urs Hanhart, Altdorf, 9. November 2019)

In der neunten Runde der Qualifikation waren alle Augen auf den Spitzenkampf zwischen Leader Olten und dem Tabellendritten Emmen gerichtet. Die beiden Finalrundenanwärter trennten sich nach spannendem Kampf 32:32 unentschieden. Damit stand bereits vor dem Anpfiff der Partie zwischen dem ranglistenzweiten Altdorf und dem -vorletzten Wohlen fest, dass den Urnern die Chance winkte, mit einem Heimsieg ihren direkten Verfolger Emmen etwas zu distanzieren.

Allerdings schien dies die Platzherren eher zu hemmen als zu beflügeln. Sie wirkten verkrampft und taten sich gegen den vermeintlichen Underdog nämlich von Beginn weg erstaunlich schwer. Insbesondere in der ersten Halbzeit spielten die Gelb-Schwarzen weit unter ihren Möglichkeiten. Ihnen unterliefen auffallend viele Fehlzuspiele. Zudem ging ihnen das Torewerfen nicht gerade leicht von der Hand. Aber auch die Gäste waren diesbezüglich nicht besser. So endete der erste Durchgang mit einem für Handballverhältnisse doch eher mageren 10:10-Remis. «In den ersten 30 Minuten haben wir wirklich nicht gut gespielt. Aber Wohlen war ein sehr unangenehmer Gegner», sagte Altdorfs Spielertrainer Mario Jelinic zur Leistung im ersten Abschnitt.

Dank Zwischenspurt zum Sieg

Nach dem Seitenwechsel wurde es zunächst nicht besser. Die Gastgeber starteten sehr schlecht und gerieten schnell mit 11:13 ins Hintertreffen. Erst ab Mitte der zweiten Halbzeit gelang ihnen die von den Fans ersehnte Leistungssteigerung. In der 48. Minute, beim Spielstand von 16:16, konnten sich die Altdorfer dank zwei Treffern von Florian Henrich und einem Torerfolg von David Arnold einen Drei-Tore-Vorsprung erarbeiten, den sie wenig später sogar auf vier Längen ausbauten. Dieses komfortable Polster schaukelten die Hausherren dann clever über die letzten Spielminuten. «Wichtig ist, dass wir die budgetierten zwei Punkte eingefahren haben. Das war ein sehr schwieriges Spiel für uns, zumal wir im Hinblick auf den angestrebten Finalrundeneinzug gegen diesen vermeintlich leichten Gegner unbedingt gewinnen mussten. Wohlen hat uns die Aufgabe alles andere als einfach gemacht», bilanzierte Jelinic nach dem Schlusspfiff.

Altdorf liegt jetzt punktgleich mit Olten an der Spitze der Tabelle, verbleibt jedoch aufgrund der schlechteren Torbilanz auf dem zweiten Platz. Der Vorsprung auf Verfolger Emmen ist auf zwei Zähler angewachsen. Das ist nur ein sehr dünnes Polster, zumal die Rückrundenspiele gegen Olten und Emmen noch ausstehen. Es bleibt also ungemein spannend im Kampf um die beiden Plätze, die zur Teilnahme an der Finalrunde der Ersten Liga berechtigen.

Starker Auftritt von Goalie Jan Dittli

Einen grossen Anteil am Erfolg über Wohlen hatte zweifellos Keeper Jan Dittli, der nicht weniger als 20 von 40 gegnerischen Würfen parierte und damit eine sensationell hohe Quote von 50 Prozent erzielte. Erfolgreichster Offensivakteur war einmal mehr Rechtsaussen Fabian Auf der Maur. Er feierte sechs zum Teil sehr spektakuläre Torerfolge, benötigte dazu aber elf Anläufe. Effizienter agierte Rückraumspezialist Florian Henrich, der zu sieben Würfen ansetzte und dabei fünfmal einnetzte.

Altdorf – Wohlen 24:21 (10:10)
Feldli. – 330 Zuschauer. – SR Nauer, Grünig.
Altdorf: Dittli, Amrein; Luca Aschwanden, Gisler, Arnold (2), Baumann, Pascal Aschwanden (3), Häusler, Fallegger, Auf der Maur (6), Henrich (5), Jelinic (3), Adamcik (3), Vizi (2).
Wohlen: Rudi; Frey (2), Bolliger (6), Eser, Stierli (4), Herzig, Dufner, Studerus (5), Faiss, Galliker (2), Weber (1), Burgherr (1).

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