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«Ad Astra ist ein richtig grosser Verein»

Ad Astra Sarnen wird seit rund zwei Monaten von einem neuen Präsidenten geführt. Auf Emmanuel Hofer, den langjährigen Kopf des Vereins, der aber weiterhin im Vorstand bleibt, folgt der 46-jährige André Küchler.
Jonas Höltschi
Sieht der Saison mit gemischten Gefühlen entgegen: Trainer Eetu Vehanen, hier hinter dem Tor von Sarnen-Keeper Mario Britschgi. (Bild: Simon Abächerli (Sarnen, 3. September 2018))

Sieht der Saison mit gemischten Gefühlen entgegen: Trainer Eetu Vehanen, hier hinter dem Tor von Sarnen-Keeper Mario Britschgi. (Bild: Simon Abächerli (Sarnen, 3. September 2018))

Andre Küchler, Sie wurden an der GV im Juni einstimmig zum neuen Präsidenten von Ad Astra Sarnen gewählt. Was waren Ihre Beweggründe, dieses wichtige Amt zu übernehmen?

Einerseits fasziniert mich die Sportart Unihockey. Ich mag die Dynamik, den Teamgedanken, die Schnelligkeit des Sports. Kurz gesagt: Das Unihockeyfieber hat mich erfasst. Andererseits möchte ich durch mein Engagement der Gesellschaft etwas zurückgeben. Ich bin überzeugt, dass ich durch die Ausübung dieses Amtes eine gute Sache unterstütze, von der viele Leute profitieren können, und dass ich somit etwas Sinnvolles zur Gesellschaft beitrage.

Woher kommt Ihr Bezug zu Ad Astra Sarnen?

Unser Sohn hat einige Jahre im Trikot von Ad Astra bei den Ju­nioren gespielt. Dies hat dazu ­geführt, dass meine Frau Erika verschiedene Ämtli im Verein übernahm. Dadurch habe ich erfahren, wie wertvoll die Arbeit ist, welche die vielen ehrenamtlichen Trainer, Helfer und anderen Funktionäre im Verein zu Gunsten anderer investieren. Das hat mir gezeigt, dass es sich lohnt, seine Freizeit für einen Verein wie Ad Astra einzusetzen. Es motiviert mich, dazu beizutragen, dass die Jugendlichen in Obwalden auch in Zukunft einer sinnvollen Freizeitbeschäftigung nachgehen können – sei dies als Spieler oder als Funktionär.

Welchen Eindruck haben Sie nach den ersten Monaten als Präsident von Ad Astra?

Ich bin überwältigt, wie riesig der Verein ist. Ad Astra ist eine richtig grosse Nummer. Es macht mir fast ein wenig Angst, wenn man sieht, was alles hinter den Kulissen geht. Grundsätzlich habe ich aber den Eindruck, dass es gut läuft und Ad Astra insgesamt in einem guten Zustand ist. In der Vergangenheit ist vieles aufgegleist worden. Es gibt einige Stellschrauben, an welchen gedreht werden kann, um das gesamte Gefüge zu optimieren.

Was ist typisch André Küchler? Woran wird sich der Verein gewöhnen müssen?

Für mich typisch ist, dass ich auf die Leute zugehe und sie direkt anspreche. Umgekehrt kann man das Gespräch mit mir aber auch jederzeit suchen. Meine Kritiker neigen vermutlich dazu, mir vorzuwerfen, dass ich meinen Emotionen zu oft freien Lauf lasse. Dies hat aber gleichzeitig den schönen Nebeneffekt, dass ich überhaupt nicht nachtragend bin. Was einmal vorgefallen ist, ist für mich schnell gegessen. Der Verein wird sich vor allem daran gewöhnen müssen, dass ich alles kritisch hinterfrage.

Bald kann die neue Trainingshalle in Kägiswil eingeweiht werden. Welche Möglichkeiten eröffnen sich dadurch dem Verein?

Die neue Trainingshalle wird uns vor allem bezüglich der Entwicklung des Vereins Richtung Breitensport neue Möglichkeiten ­geben. Beispielsweise wird im Verein schon länger darüber diskutiert, ob neu eine dritte Männermannschaft gegründet werden soll. Die zusätzlichen Hallenkapazitäten bieten uns den Handlungsspielraum, um zukünftig weitere Trainingsmöglichkeiten für solche Teams anbieten zu können. Andererseits profitieren wir aber auch davon, dass wir die Trainings zu besseren Zeiten anbieten können.

Was wollen Sie als Präsident bei Ad Astra erreichen?

Kurzfristig will ich erreichen, dass Ad Astra auf und neben dem Feld positive Schlagzeilen schreibt. Am liebsten natürlich durch sportliche Erfolge über alle Stufen hinweg. Daneben möchte ich erreichen, dass wir den Verein sukzessive auf breiteren Schultern abstützen können. Mittel- und langfristig ist mir vor allem wichtig, dass der Verein finanziell auf einer gesunden Basis dasteht. Ich möchte verhindern, dass wir von der Hand in den Mund leben müssen.

Das NLB-Männerteam von Ad Astra erreichte in der vergangenen Saison zum zweiten Mal die Aufstiegsspiele und schnupperte wiederum an der NLA. Was ist für dieses Jahr das Ziel?

Das Ziel ist dieses Jahr nicht ganz einfach zu definieren. Wir hatten ein paar gewichtige Abgänge hinzunehmen. Ausserdem steht in dieser Saison mit dem Finnen Eetu Vehanen ein neuer junger Mann hinter der Bande. Er wird seine eigene Spielweise einführen, woran sich das Team erst mal gewöhnen muss. Das wird nicht von heute auf morgen klappen und sicher etwas Zeit benötigen. Trotz dieser Personalrochaden erwarte ich vom Team, dass die Playoff-Qualifikation sicher eingefahren werden kann.

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