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Volleyball: 17 Jahre im Fanionteam und Michelle Iten ist kein bisschen müde

Das NLB-Frauenteam von Volleya Obwalden tut sich diese Saison äusserst schwer – die Abstiegsrunde droht. Auch Michelle Iten, die für die Volleya die 20. Saison in Angriff genommen hat, macht sich ihre Gedanken.
Ruedi Vollenwyder
Michelle Iten (rechts), hier beim Smash gegen Genève, hat nach wie vor viel Spass am Volleyball. (Bild: Manuela Jans-Koch (Sarnen, 10. Februar 2018)

Michelle Iten (rechts), hier beim Smash gegen Genève, hat nach wie vor viel Spass am Volleyball. (Bild: Manuela Jans-Koch (Sarnen, 10. Februar 2018)

Die Rangliste lügt nicht: Sechs Spiele vor Ende der Qualifikation liegt Volleya Obwalden mit fünf Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz. Acht Zähler trennen das Team von Trainer Nik Buser vor dem nächsten Auswärtsgegner Toggenburg, der mit 13 Punkten denjenigen Tabellenrang (4.) innehat, der für die Teilnahme zur Aufstiegsrunde berechtigt. Gelingt Volleya in Wattwil kein Vollerfolg, rückt der Traum von der Aufstiegsrunde in weite Ferne. «Die Aufstiegsrunde ist unser klares Ziel. Wenn wir den Weg über die Abstiegsrunde gehen müssen, ist das aber kein Weltuntergang», schätzt Michelle Iten, in der Rolle der TK-Chefin, die unbefriedigende Situation ein.

30 Jahre zählt Michelle Iten mittlerweile. Seit ihrem 9. Lebensjahr blockt und smasht die Arztsekretärin des Kantonsspitals Sarnen für die Volleya Obwalden. Bereits als 13-Jährige debütierte sie im Fanionteam in der 2. Liga. Inzwischen kann Michelle Iten auf 17 Saisons in der ersten Mannschaft zurückblicken. Daneben sorgt die gross gewachsene Spielerin als TK-Chefin der Aktiven dafür, dass der Spielbetrieb in einem der grössten Obwaldner Klubs reibungslos klappt.

Drei Wochen Pause wegen Bauchmuskelverletzung

Obwohl es dem NLB-Team derzeit nicht nach Wunsch läuft, hat Michelle Iten nach wie vor grossen Spass am Volleyball. «Die Freude, der Spass und der Teamspirit halten mich jung», sagte die Teamälteste mit einem Schmunzeln im Gesicht – auch wenn «hie und da irgendetwas wehtut», wie sie sagt. Wie zuletzt, als sie wegen einer Bauchmuskelverletzung drei Wochen pausieren musste und erst am letzten Wochenende im verlorenen Heimspiel gegen Aadorf (1:3) wieder voll mittun konnte. «Jetzt bin ich wieder schmerzfrei, es geht wieder bergauf!»

Steil bergauf ging es auch, wenn man Michelle Iten auf ihre Karriere anspricht. «Nach dem Abstieg in die 2. Liga, die Jahreszahl weiss ich nicht mehr genau, starteten wir unter Trainer Christian Ruff durch und landeten zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte in der NLB. Für mich als sehr junge Volleyballerin ein absolutes Wow-Erlebnis.» Ganz schmerzfrei kam die sympathische Volleyballerin nicht über die Runden. Verletzungen am Knie (Meniskus), am Rücken, am Fuss (Bänderriss) und in der letzten Saison an der Schulter sorgten für unfreiwillige Pausen.

Nebst einigen gewichtigen Abgängen ist das Verletzungspech mit ein Grund, weshalb die Volleya-Frauen bisher nicht auf Touren kamen. Dennoch glaubt die Aussenangreiferin an das gegenüber der letzten Saison stark verjüngte Team. «Wir haben seit dem Saisonstart kontinuierlich Fortschritte gemacht. Wir waren in einigen Partien nahe am Erfolg. Wenn es uns gelingt, die zwei, drei wichtigen letzten Punkte zu setzen, dann kommt alles gut.» Auch, wenn die Volleya den beschwerlichen Weg über die Abstiegsrunde gehen müsste ...

Hinweis

Frauen, NLB. Sonntag: Toggenburg – Volleya Obwalden (17.00, Rietstein, Wattwil).

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