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Fussball: Kickers Luzern holt den Kick für die Endphase

Im 2.-Liga-inter-Abstiegsduell behält der FC Kickers Luzern gegen den FC Ibach mit 3:1 die Oberhand. Die Luzerner benötigen wohl noch einen Sieg für den Ligaerhalt, die Schwyzer haben ein happiges Schlussprogramm vor Augen.
René Barmettler
Mamo Abdalla (im roten Dress) gegen Ibachs Spend Matoshi. (Bild: Nadia Schärli, Luzern, 1. Juni 2019)

Mamo Abdalla (im roten Dress) gegen Ibachs Spend Matoshi. (Bild: Nadia Schärli, Luzern, 1. Juni 2019)

Die Tabelle in der Gruppe 4 stellt sich zwei Runden vor Schluss etwas unübersichtlich dar. Dies, weil noch zwei Partien mit möglichen Abstiegskandidaten nachzuholen sind. Theoretisch ist sogar der Ranglisten-Fünfte Willisau noch nicht auf der sicheren Seite. Für Kickers spielt das aber keine grosse Rolle. Die Rechnung vor dem gestrigen Spiel gegen Ibach war einfach: Es mussten drei Punkte her, sechs bis zum Saisonende genügen wohl zum Ligaerhalt.

Das Team lieferte auf der brütend heissen Tribschen ab, siegte gegen Ibach mit 3:1 und holte so den Kick für die Endphase dieser Saison. Der Jubel fiel etwas verhalten aus, die bevorstehenden Aufgaben lösen noch grossen Respekt aus: «Von der Konstellation her sollten drei Punkte reichen», sagte Kickers-Trainer Faras Pour Hayavi hinterher. «Schön wäre es, wenn wir den Ligaerhalt bereits in Lugano sichern könnten.» Doch die Tessiner sind in Hochform und möchten im Zweikampf gegen Stadtrivale Paradiso den Aufstieg in die 1. Liga realisieren. In der letzten Runde trifft Kickers dann zu Hause auf Hergiswil.

Nicht einfacher präsentiert sich die Ausgangslage für Ibach. Zwar haben die Schwyzer nach der gestrigen Niederlage noch drei Partien ausstehend. Doch das Programm ist happig. Altdorf, Sursee und Perlen-Buchrain heissen die Gegner, zwei davon müssen wohl besiegt werden. Ibach-Sportchef Sandro Meier nach der 1:3-Niederlage lapidar: «Sechs Punkte müssen her, sonst steigen wir ab. In diesem Fall waren wir dann halt zu wenig gut.» Die sportliche Leitung war nach dieser Partie restlos bedient. «Wir waren nicht bereit gewesen. Wir bauten das defensiv eingestellte Kickers mit unseren Fehlpässen auf. Nach dem 1:2-Rückstand wusste ich: Jetzt ist es passiert.»

Sandro Villiger (Mitte, im roten Dress) gegen Miroslav Pastva aus Ibach (rechts). (Bild: Nadia Schärli, Luzern, 1. Juni 2019)

Sandro Villiger (Mitte, im roten Dress) gegen Miroslav Pastva aus Ibach (rechts). (Bild: Nadia Schärli, Luzern, 1. Juni 2019)

Ibach lässt sich nach Spielerwechsel erwischen

Das von Meier erwähnte 1:2 fiel Sekunden nach dem ersten Wechsel der Schwyzer in der 68. Minute: Stéphane Munduki spielte zu Granit Palushi. Sein Pass erreichte Leonardo Würmli, der Flügelspieler traf zum zweiten Mal an diesem Nachmittag. Sieben Minuten zuvor verzeichnete Ibach die beste Chance, um erstmals in Führung zu gehen. Doch FCK-Goalie Nikolai Strässle verhinderte mit seinen Paraden die Abschlüsse von Luca Schlegel und Spend Matoshi. Sekunden nach der vergebenen Torgelegenheit durch Würmli vollendeten die Stadtluzerner durch den eingewechselten Adnan Ates zum 3:1 (85.).

Pour Hayavi analysierte zu Recht: «Aufgrund der Anzahl Chancen, die wir uns erarbeiteten, ist unser Sieg verdient, auch wenn das Spiel lange auf des Messers Schneide stand.» Sein junges Team beweist in einer schwierigen Phase Nervenstärke, holte aus den vergangenen sechs Partien vier Siege. «Unsere Mannschaft befindet sich in einem Umbruch. Aber unsere Spielanlage stimmt mich positiv für die Zukunft.» Und diese findet wohl weiterhin in der 2. Liga inter statt.

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