Reed gewinnt das US Masters

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Golf Der US-Amerikaner Patrick Reed hat mit dem US Masters in Augusta das prestigeträchtigste Turnier für sich entschieden. In der Schlussrunde hielt der 27-Jährige Landsmann Rickie Fowler um einen Schlag auf Distanz.

Reed stieg mit drei Schlägen Vorsprung auf den Nordiren Rory McIlroy in die Schlussrunde. Den wichtigsten Turniersieg vor Augen, trat Reed nicht mehr so souverän auf wie in den ersten drei Runden, in denen er jedes Mal unter der ominösen Marke von 70 Schlägen geblieben war. Nach dem elften Loch lag er für die Schlussrunde bei einem Schlag über Par. Er korrigierte es mit je einem Birdie am berüchtigten 12. und am 14. Loch. Hierauf brachte er mit lauter Pars den kleinstmöglichen Vorsprung ins Ziel. In einen Rausch spielte sich der erst 24-jährige Spieth. Vor dem 18. Loch lag er bei neun Schlägen unter Par. Nur ein Schlagverlust am letzten Loch verhinderte die 63, mit der er die US-Masters-Rekordrunden von Nick Price 1986 und Greg Norman 1996 egalisiert hätte. In der Schlussrunde waren Reed und Spieth zeitweilige Co-Leader. In der Endabrechnung zeigte sich jedoch, dass Spieth eine 62er-Runde hätte abliefern müssen, um Reed in ein Stechen zu zwingen. (sda)