Red Lions verlieren im Cup

Im Viertelfinal des Swiss Cup trafen die Red Lions (NLB) auf das oberklassige Zug. Trotz gutem Kampfgeist mussten sich die Frauenfelderinnen in der Verlängerung mit 4:5 geschlagen geben.

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UNIHOCKEY. Die Red Lions starteten nicht optimal in die Partie in Zug. Sie standen in der Abwehrzone zu passiv und liessen deshalb dem Gegner zu viel Raum für gefährliche Abschlüsse. Nach vier Minuten musste das Team aus dem Thurgau bereits den ersten Gegentreffer hinnehmen. Weitere vier Minuten später konnten die Innerschweizerinnen bereits ihren zweiten Treffer bejubeln. Erneut wurde die Mannschaft für die halbherzige Abwehrarbeit bestraft.

Frauenfeld drehte auf

Das Team aus Frauenfeld liess aber den Kopf nicht hängen. Sie wurden aggressiver in der Defensive und kamen immer besser ins Spiel und kreierten einige gute Torchancen. Die mutigere Spielweise der Löwinnen brachte die Zugerinnen ihrerseits immer mehr in Bedrängnis. Die logische Konsequenz war der Anschlusstreffer für die Gäste. Keller schloss einen Freistoss von Eberle erfolgreich ab. Bis zu Pause blieb es beim 2:1 für das Zuger Team.

Das Mitteldrittel startete unglücklich für die Red Lions. Ein Ball wurde von einer eigenen Spielerin ins Tor abgelenkt und so hiess es nach zwei gespielten Minuten bereits 3:1 für Zug. Die Antwort folgte einige Angriffe später. Horat brachte mit ihrem Tor in der 36. Minute die Hoffnung für eine Überraschung zurück und markierte das 3:2 für ihre Farben. Die Partie blieb spannend, die Teams schenkten sich nichts. Die Löwinnen kamen weiterhin zu guten Torchancen, wobei die letzte Überzeugung fehlte, um diese Möglichkeiten auch auszunützen. Es fielen keine weiteren Treffer im zweiten Drittel.

Nach der Pause schoss Braunschweiler den verdienten Ausgleich zum 3:3. Das Spiel blieb weiterhin ausgeglichen, wobei die Red Lions die klareren Torchancen herausspielen konnten. Trotzdem war es in der 49. Minute eine Spielerin von Zug, die einen Treffer für ihr Team verbuchen konnte. Nach diesem Gegentor verloren die Thurgauerinnen für kurze Zeit ihr Konzept. Sie spielten ohne ersichtlichen Grund plötzlich nervös und unsicher. Ein Time-out sollte wieder etwas Ruhe ins Spiel bringen. Diese kurze Atempause schien ihre Wirkung nicht verfehlt zu haben, denn in der 56. Minute wurde Gämperli von Eberle freigespielt und erzielte den erneuten und vielumjubelten Ausgleich für die Löwinnen.

Entscheidung in Verlängerung

Die Gäste kämpften sich mit einer ausgezeichneten Teamleistung in die Verlängerung. Nach drei Spielminuten war der Traum des Halbfinaleinzugs für die Red Lions ausgeträumt. Die Zugerinnen profitierten von der mangelnden Konsequenz in der Abwehrzone der Thurgauerinnen. (aeb)