Red Lions verlieren gegen Tabellenschlusslicht Köniz

Die Red Lions Frauenfeld unterlagen dem NLB-Tabellenschlusslicht Floorball Köniz trotz vielen guten Chancen knapp mit 2:3. Die «roten Löwinnen» bleiben damit auf dem 5. Rang.

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Unihockey. Bereits in der 3. Minute erzielte Köniz seinen ersten Treffer. Die Red Lions liessen sich davon aber nicht beeindrucken und kämpften weiter. Mit guten Aktionen vor dem gegnerischen Tor zeigte die Heimmannschaft viel Präsenz in der Könizer Hälfte. Die Frauenfelderinnen kreierten einige gefährliche Chancen, diese wurden aber spätestens von der Berner Torhüterin zunichte gemacht. In der 17. Minute musste eine Könizer Spielerin wegen Handspiels für zwei Minuten auf die Strafbank.

Frauenfeld kam in der Folge zu vielen guten Abschlüssen, doch der Ball fand einfach keinen Weg ins Tor.

Drei Tore innert zweier Minuten

Im zweiten Drittel wurde mit zwei kompletten Blöcken weitergespielt. Die «Löwinnen» wollten unbedingt den Ausgleich erzielen, aber die Gegnerinnen machten ebenfalls mehr Druck. Torhüterin Svenja Zell hatte viel zu tun, doch überzeugte sie weiterhin mit herrlichen Paraden. In der 29. Minute war sie indes chancenlos, Köniz traf zum 2:0.

Noch in der gleichen Minute erhielt Alexandra Muster wegen Stossens eine 2-Minuten-Strafe. Die Unterzahlsituation überstanden die Red Lions ohne Probleme. In der 35. Minute hatten die Frauenfelderinnen endlich Erfolg, Christine Feiss verwertete den Pass von Bernadette Hasler zum 1:2. Und in der 36. Minute erzielte Ramona Ott dann den Ausgleich. Aber nur 19 Sekunden später schossen die Bernerinnen den erneuten Führungstreffer.

Zu sechst ohne Erfolg

Die Red Lions gaben nicht auf. In der 44. Minute hatten sie Glück, als eine Gegnerin die Latte traf. Das Spiel wurde zunehmend emotionaler und die Stockschläge nahmen zu. In der 50. Minute bekam eine Könizerin eine 2-Minuten-Strafe aufgebrummt. Die Geduld fehlte bei den Red Lions ein wenig und so ging die Überzahl torlos vorüber. Eine Minute vor Schluss entschieden sich die Trainer Gutzwiller und Raschle für ein Time-out.

Obwohl die verbleibende Zeit mit sechs Feldspielerinnen gespielt wurde, änderte sich am Resultat nichts mehr. (sik)