Red Lions mussten doch noch zittern

Zum Auftakt des NLB-Playoff-Finals setzten sich die Red Lions Frauenfeld gegen Giffers-Marly knapp mit 5:4 durch. Nach glanzvollem Start mit 3:0- und später sogar 5:1-Führung gerieten die Thurgauerinnen unnötig in Gefahr.

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Die Red Lions Frauenfeld (rot) gewannen daheim das erste Finalspiel gegen Giffers-Marly knapp. (Bild: Mario Gaccioli)

Die Red Lions Frauenfeld (rot) gewannen daheim das erste Finalspiel gegen Giffers-Marly knapp. (Bild: Mario Gaccioli)

UNIHOCKEY. Die Red Lions starteten sehr konzentriert. Bereits in der 3. Minute durften die Frauenfelderinnen und die zahlreich erschienenen Fans das erste Mal jubeln. Nach einem Bogenlauf erwischte Carole Breu die gegnerische Torhüterin in der nahen Ecke. Eliane Horat konnte nicht viel später (6.) das 2:0 erzielen. Die Löwinnen erarbeiteten sich diverse Chancen. Eine weitere verwertete Marianne Gämperli (8.). Das Spiel verlief ganz nach dem Geschmack der Heimequipe.

Aber bereits zwei Minuten nach Wiederanpfiff kassierten die Lions ihr erstes Gegentor. Dies rüttelte wieder etwas auf. Bernadette Hasler erwischte die Torhüterin von Giffers-Marly (33.) mit einem plazierten Weitschuss in der weiten Ecke. In der 38. Minute konnten die Frauenfelderinnen einen Konter zum 5:1 nutzen. Carole Breu bediente Bernadette Hasler mustergültig.

Das Schlussdrittel gestaltete sich weiter nach dem Gusto der «hungrigen» Löwinnen. Sie erspielten sich Chancen und arbeiteten defensiv stark. Die Gäste nahmen daraufhin in der 50. Minute ihr Time-Out. Die Torhüterin wurde durch eine sechste Feldspielerin ersetzt. Nicht lange nach dieser taktischen Änderung (51.) profitierten die Freiburgerinnen vom schlechten Stellungsspiel der Lions und erzielten den Anschlusstreffer. Weiterhin agierte Giffers-Marly mutig ohne Goalie in Überzahl, und dies gekonnt. Wieder zahlte es sich aus. In der 52. Minute fiel das 5:3.

Die Frauenfelderinnen waren verunsichert und spielten sehr verhalten. Sie nutzen ebenfalls ihr Time-Out. Einige Minuten vergingen, und wieder jubelten die Gäste. In der 59. Minute verkürzten sie sogar zum 5:4. Die Thurgauerinnen brachten den knappen Vorsprung (in der letzten Minute wurde ein Treffer von Giffers-Marly wegen Stossens vor dem Tor aberkannt) über die Zeit. Zweites Spiel morgen auswärts. (cb)