Real Madrid zeigt Dortmund die Grenzen auf

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Fussball Borussia Dortmund wartet auch nach dem zweiten Spieltag in der Champions League auf die ersten Punkte. Daheim unterlag der Bundesliga-Leader dem Titelverteidiger Real Madrid mit 1:3. In der Bundesliga ist Borussia Dortmund mit seinem offensiven Spiel erfolgreich. In sechs Spielen gab es 16 Punkte und 19:1 Tore. In der Champions League wurden der Mannschaft von Peter Bosz zweimal die Limiten aufgezeigt. Der Bundesliga-Leader machte gegen Real Madrid keine schlechte Figur, hatte Torchancen und viel Spielanteile. Doch die defensiven Mängel fielen stärker ins Gewicht. Gareth Bale in der 18. und Cristiano Ronaldo in der 50. und 79. Minute nutzten drei von zahlreichen Möglichkeiten für den Titelverteidiger. Pierre-Emerick Aubameyang gelang in der 54. Minute das 1:2.

Zu oft wurde die risikoreiche Spielweise für Dortmund zur Hypothek für die eigene Defensive. Immer wieder fand Real Madrid Platz vor, um sich mit wenigen Pässen bis gefährlich vors Tor von Roman Bürki zu spielen. Beim 1:0 profitierte Bale von der fehlenden Dortmunder Deckung und traf mit einem schönen Volley in der 18. Minute zum 1:0.

Bürki erneut in der kurzen Torecke erwischt

Bürki, der nach der nach dem 1:3 gegen Tottenham stark kritisiert worden war, traf an der Niederlage keine Schuld, selbst wenn er sich beim 3:1 von Ronaldo wie schon zweimal in London in der kurzen Torecke erwischen liess. Der Berner hatte zuvor einen höheren Rückstand verhindert: Er zeigte drei starke Paraden, zwei davon in der ersten halben Stunde, als seine Vorderleute phasenweise überfordert waren. Zum Matchwinner wurde einmal mehr Ronaldo, der in seinem 400. Einsatz für Real Madrid die Tore 410 und 411 erzielte und den Madrilenen im siebten Versuch den ersten Sieg überhaupt in Dortmund sicherte. Die Dortmunder blieben ihrer offensiven Devise bis zum Ende treu. (sda)