Real Madrid und Arsenal als Traumlos

Real Madrid, Paris St-Germain, Basel und Napoli – so könnte eine Gruppe der Champions League aussehen. Die Auslosung findet heute um 17.45 Uhr in Monaco statt. Fabian Frei wünscht sich Real Madrid oder Arsenal als Gegner.

Thomas Werner/Basel
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FUSSBALL. Die Basler Spieler liessen sich nach dem 2:0-Sieg gegen Ludogorez Rasgrad von der Muttenzer Kurve feiern. Euphorie suchte man bei ihnen allerdings vergeblich, zu einfach kontrollierte der Schweizer Meister zuvor den bulgarischen Champion. Er sei wohl etwas zu müde, um sich grossartig zu freuen, sagte Fabian Frei kurz nach dem Spiel mit einem Lachen. «Wir sind nicht so euphorisch, weil sich der Erfolg früh abzeichnete. Aber natürlich freuen wir uns alle extrem», so Frei, der herausragende Spieler auf dem Platz. Der Thurgauer nähert sich – auf neuer Position – seiner Form, die ihm im Herbst 2011 das erste Nationalmannschaft-Aufgebot von Ottmar Hitzfeld gebracht hatte.

Keine Versprechung

Auf die Frage, ob dieser Erfolg jetzt positive Auswirkungen auf die nationale Meisterschaft habe, wollte Frei nicht antworten. «Ich verspreche jetzt nichts. Das wird mir sonst später doch wieder um die Ohren geworfen.» Zuerst gilt sein Blick der heutigen Auslosung. Real Madrid oder Arsenal wären für ihn ein Traumlos. «Auf Bayern München und Barcelona kann ich verzichten.» Die Bayern habe man ja eben erst gehabt und bei Barcelona könne sich jeder vorstellen, warum er diesem Gegner lieber aus dem Weg gehe. Die weiteren Kandidaten aus dem ersten Topf sind Chelsea, Manchester United, Porto und Benfica Lissabon. Auf Dortmund, Manchester City, Ajax Amsterdam, Olympiakos Piräus und Galatasaray Istanbul trifft der Schweizer Meister sicher nicht, sie sind alle wie Basel in Topf drei eingeteilt.

Trainer Murat Yakin war vor allem stolz darauf, dass Basel die Champions League mit einer so jungen Mannschaft wie noch nie erreicht hat, und dies über das ganze Spiel hinweg mit einer «souveränen Leistung».

An der Aufgabe wachsen

«Die Mannschaft wächst an den Aufgaben», so Yakin. Dies sei wichtig, mögliche Gegner vorerst noch Nebensache. «Jetzt sind wir in der Champions League und können uns am Sonntag wieder ganz auf die Meisterschaft konzentrieren.» Dann gastiert Leader Young Boys im St. Jakob-Park.