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Randale von ZSKA-Fans zwingen Flugzeug zur Notlandung

Vor der Partie von ZSKA Moskau gegen Manchester City machen die Fans des russischen Meisters erneut negativ auf sich aufmerksam: Nach Randalen auf dem Hinflug nach Manchester musste das Flugzeug notlanden. Die Anhänger wurden festgenommen.

Céline Feller
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Es ist der 23.Oktober 2013, die Champions-League-Partie zwischen dem russischen Meister ZSKA Moskau und den Hellblauen von Manchester City (1:2) ist in vollem Gange. Doch nicht die fussballerische Qualität steht im Mittelpunkt an diesem Abend: vielmehr sind es die rassistischen Laute der ZSKA-Fans, die Yaya Touré, ivorischer Nationalspieler in Diensten von City, aufgrund seiner Hautfarbe über sich ergehen lassen muss. Ein Phänomen, welches in Russland nicht neu ist.

Im Vorfeld des heutigen Rückspiels der beiden Teams warnte City-Coach Manuel Pellegrini denn auch die russischen Fans, dass solche Aktionen im Hinblick auf die WM 2018 in Russland alles andere als förderlich seien.

Nun haben die russischen Anhänger aber erneut zugeschlagen. Zwar diskrimierten sie diesmal keinen Spieler, sondern zwangen das Flugzeug, in welchem sie nach Manchester reisen sollten, zur einer Notlandung in Kopenhagen. Sechs Fans – mittlerweile von der dänischen Polizei festgenommen – haben beim Flug heute Morgen so stark randaliert, dass ein Weiterfliegen unmöglich war.

Wie die russische Tageszeitung Sport Express berichtet, konnte die Maschine mit zweistündiger Verspätung ohne die Störenfriede weiterfliegen.

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