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Radballfest an der Olma: Das einzige Radball-Weltcupturnier der Schweiz zieht Weltmeister an

Am Samstag findet das alljährliche Olma-Radballturnier im Athletik Zentrum statt. Mit dabei sind auch Weltmeister und Japaner.
Marco Günthart
Die letztjährigen Gewinner aus Deutschland (weiss) sind auch dieses Jahr Favorit auf den Turniersieg. (Bild: Urs Bucher)

Die letztjährigen Gewinner aus Deutschland (weiss) sind auch dieses Jahr Favorit auf den Turniersieg. (Bild: Urs Bucher)

Das erste Olma-Wochenende bietet viele Höhepunkte. Eines davon ist das 73. Olma-Radballturnier morgen im Athletik Zentrum St. Gallen. Das Turnier findet zwar nicht auf dem Olma-Gelände statt, trotzdem finden zahlreiche Personen den Weg Jahr für Jahr von der Olma in die nahegelegene Halle.

Es handelt sich dabei um das einzige Radball-Weltcupturnier in der Schweiz und es wird den ganzen Tag von 11.30 Uhr bis in die Nacht um 22 Uhr gespielt. Insgesamt gibt es 20 Qualifikations- und sieben Finalspiele. Zwischendurch findet eine Show der Kunstradfahrer statt und auch für Essen und einen Apéro ist gesorgt. Eine Art Fest im Athletik Zentrum.

Weltmeister und Asiaten als Teilnehmer

Das Teilnehmerfeld ist gut durchmischt. Es nehmen drei Teams aus der Schweiz, zwei aus Deutschland und jeweils ein Team aus Liechtenstein, Österreich, Frankreich, Tschechien und Japan teil. Das Asiaten teilnehmen, ist doch eine Überraschung, da sie extra für dieses Turnier nach Europa reisen. Früher nahmen noch öfters Vereine aus Asien oder Amerika teil, aber meistens nur, da im Anschluss die WM ausgetragen wurde. Dieses Jahr ist diese aber erst im Dezember.

Selbst der sportliche Leiter Andreas Lutz zeigt sich überrascht: «Einer der Japaner lebte einmal in Deutschland, aber auch für uns ist nicht wirklich klar, wieso sie am Turnier teilnehmen.» Womöglich verbringen die zwei nach dem Turnier noch Ferien hier. Dennoch ist die Teilnahme der Asiaten eine Bereicherung für das Turnier, welches dadurch multikultureller und interessanter wird.

Als Favoriten gelten die Deutschen Gerhard und Bernd Mlady vom RMC Stein. Sie waren Weltmeister und sind Leader in der Bundesliga. Zudem haben sie letztes Jahr das Turnier an der Olma gewonnen. Aber natürlich ruhen die Hoffnungen auch auf den Schweizer Teams.

Die jungen Roger Artho und Manuel Mutti können dank einer Wildcard an dem Turnier teilnehmen. Sie gelten als grosse Nachwuchshoffnung und spielen aktuell in der NLB. Es ist erst ihr zweiter Weltcup, weswegen sie als Aussenseiter antreten. Ein anderes Schweizer Team aus Altdorf mit Roman Scheider und Paul Looser ist da erfahrener und gilt daher eher als Kandidat auf den Titel. Allerdings fehlen am Turnier die Weltmeister aus Österreich, die das Turnier noch spannender gestalten hätten.

Kostenlose Unterhaltung den ganzen Tag

Für Lutz gibt es viele Gründe sich das Turnier anzusehen. «Radball ist ein sehr attraktiver Sport mit vielen Toren.» Die Sportart ist sehr interessant, da sie schwer zu erlernen ist. Fahrrad fahren und Fussball spielen separat können noch viele. Werden die zwei Sportarten aber kombiniert, braucht es einige Fähigkeiten, um sie zu beherrschen. Dadurch, dass zwei gegen zwei gespielt wird und das insgesamt 14 Minuten lang, fallen viele Tore und kaum ein Spiel endet 0:0.

Bei den ersten Radballturnieren an der Olma war das Interesse sehr gross. Es galt als Zuschauermagnet und sogar Fernsehberichte wurden jeweils gedreht. Das nahm immer mehr ab. Allerdings sei in den vergangenen Jahren der Zuschauerauflauf laut Lutz wieder grösser: «Ich habe den Eindruck, dass es immer mehr werden.» Das sei aber schwer zu sagen, da der Eintritt gratis ist und die Zuschauer kommen und gehen. Wer einen kostenlosen Abstecher von der Olma braucht, der hat morgen die Möglichkeit im Athletik Zentrum vorbeizuschauen und attraktive Radballspiele zu erleben.

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