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RAD: Nach der Tour ist vor der Tour

Kaum ist die Tour de Suisse vorbei, verschiebt sich der Fokus der drei Thurgauer Profis nach Frankreich. Michael Albasini und Stefan Küng werden auch die Tour de France bestreiten, Reto Hollenstein hofft noch.
Urs Huwyler, Schaffhausen
Ein seltenes Gruppenbild: Die Thurgauer Radprofis Reto Hollenstein, Michael Albasini und Stefan Küng (von links) an der ersten gemeinsamen Tour de Suisse. (Bild: Urs Huwyler)

Ein seltenes Gruppenbild: Die Thurgauer Radprofis Reto Hollenstein, Michael Albasini und Stefan Küng (von links) an der ersten gemeinsamen Tour de Suisse. (Bild: Urs Huwyler)

Urs Huwyler, Schaffhausen

sport@thurgauerzeitung.ch

Für die Thurgauer Radprofis Michael Albasini (Lanterswil), Reto Hollenstein (Sirnach) und Stefan Küng (Wilen) verlief die diesjährige Tour de Suisse insgesamt erfolgreich. Zwei zweite Zeitfahren-Etappenränge, das Leadertrikot und jenes des besten Schweizers durch Küng und die Ränge drei, vier und fünf sowie das Bester-Schweizer-Leibchen von Albasini waren die herausragenden Resultate. Küng und Albasini stehen beim Team BMC beziehungsweise Orica-Scott auch im Aufgebot für die Tour de France 2017, die vom 1. bis 23. Juli ausgetragen wird. Beide Thurgauer streben am grössten Radrennen der Welt ihren ersten Etappensieg an.

An der in Schaffhausen zu Ende gegangen Schweizer Landesrundfahrt haben sie ihre Kräfte bewusst eingeteilt. Der Hintergrund: In den vergangenen Jahren haben an der Tour de France jene Fahrer dominiert, die als Vorbereitung das früher beendete Critérium du Dauphiné bestritten haben.

Helferdienste für Gesamtsieger Spilak

Im Gegensatz zu seinen Thurgauer Kollegen hängt Reto Hollenstein noch in der Luft, was die Frankreich-Rundfahrt betrifft. «Ich habe bisher weder eine Zusage noch Absage», sagt er. «Sollte ich aufgeboten werden, freue ich mich, zum dritten Mal dabei zu sein. Wenn nicht, gibt es noch andere Rennen.» Hollenstein trug an der Tour de Suisse viel zum Gesamtsieg von Simon Spilak bei, leistete täglich Helferdienste für den Slowenen und drosselte in der zweitletzten Etappe das Tempo an der Spitze, weil ein Loch entstand. «Ich bin nach der Verletzungspause immer besser in Form gekommen.» Zunächst steht für das Thurgauer Trio die Schweizer Meisterschaft auf dem Programm. Am Donnerstag starten Küng und Hollenstein in Lüterkofen-Ichertswil als Mitfavoriten im Zeitfahren, am Sonntag startet Albasini auch im Strassenrennen in Affoltern am Albis. Das Meistertrikot fehlt dem zweifachen Saisonsieger noch. Albasini/Hollenstein als Einzelkämpfer ihrer Sportgruppen gegen die BMC-Übermacht? Ein denkbares Szenario.

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