Punktgewinn in letzter Sekunde für HSCK-Damen

HANDBALL. Dank eines Treffers von Ines Wawerla in letzter Sekunde bewahrte der HSC Kreuzlingen beim 25:25 in Herzogenbuchsee seine Erfolgsserie.

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HANDBALL. Dank eines Treffers von Ines Wawerla in letzter Sekunde bewahrte der HSC Kreuzlingen beim 25:25 in Herzogenbuchsee seine Erfolgsserie. Vieles deutete darauf hin, dass die ersatzgeschwächten Kreuzlingerinnen beim Tabellenfünften erstmals wieder seit der Startrunde und dem 20:22 in Uster vor zwei Monaten ihrem Gegner zum Sieg gratulieren müssen. Die Bernerinnen schienen sich erfolgreich für die 21:29-Hinspielniederlage am Bodensee revanchieren zu können.

Mühe im Angriff

Die Thurgauerinnen bekundeten ohne ihre verletzte Spielmacherin Martina Strmsek sowie drei weitere Stammspielerinnen (Dätwyler, Grathwohl, Biegel) Mühe. Als Baumgartner kurz nach der Pause das Skore auf 17:10 erhöhte, hätten wohl bereits nicht mehr viele Zuschauer auf einen Punktgewinn des HSCK gewettet. Auch zehn Minuten vor Schluss deutete beim Stand von 24:18 noch alles auf einen Sieg der Bernerinnen hin. Doch dann zündeten die kämpferischen Kreuzlingerinnen den Turbo. Angeführt von einer überragenden Irena Singer-Duhanaj baute der HSCK seinen Rückstand kontinuierlich ab. Die Spezialbewachung auf die HVH-Goalgetterin zeigte Wirkung. Begünstigt wurde die Aufholjagd durch einen verschossenen Penalty des HVH rund fünf Minuten vor Ende beim Stand von 24:21. Die Parade von Nadine Stein leitete eine dramatische Schlussphase ein.

Als Herzogenbuchsee 97 Sekunden vor Schluss das 25:23 gelang, glaubten diese den Sieg auf sicher. Doch Singer-Duhanaj mit ihrem elften Treffer und ein Ballverlust des Gegners ermöglichte Kreuzlingen einen letzten Angriff, den sie durch Ines Wawerla zum zwar glücklichen, aufgrund ihrer kämpferischen Leistung aber verdienten Ausgleich nützten. In der Tabelle bleibt der HSCK erster Verfolger von Leader Brühl St. Gallen II. (mru)