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PUNKTETEILUNG: Viel Kampf, wenig Unterhaltung

Nach zuvor fünf Niederlagen in Serie realisiert der FC Wil bei Aufsteiger Rapperswil-Jona ein torloses Unentschieden. Auf einen Treffer wartet er seit neun Stunden.

Es war ein typisches 0:0-Spiel, das den gut 1500 Zuschauern im Grünfeld geboten wurde. Am Werk waren zwei engagierte Mannschaften, deren offensive Qualität aber begrenzt ist. Die Wiler blieben zum sechsten Mal hintereinander ohne Torerfolg, holten aber immerhin wieder einmal einen Punkt. «Wir haben das Ziel erreicht, kein Tor zu kassieren. Wir haben auch das Ziel erreicht, die Niederlagenserie zu durchbrechen. Es ist uns aber nicht gelungen, den Ball über die Linie zu drücken», sagte Wils Trainer Konrad Fünfstück. Hinzuzufügen ist, dass sich die Gäste während des gesamten Spiels ­keine wirklich gute Torchance ­erspielten. Es half diesbezüglich auch nichts, dass Rapperswils Cristian Pecci nach knapp einer Stunde des Feldes verwiesen wurde. Bereits verwarnt, fuhr er gegen Etienne Scholz so deutlich den Ellenbogen aus, dass selbst das Heimpublikum nicht gegen den Ausschluss protestierte.

Zwar hatten die Wiler danach mehr Ballbesitz, sie fanden in der Rapperswiler Abwehr aber keine Lücken. Da sich auch die Gast­geber in der Offensive äusserst schwer taten, blieb es bei einer einzigen Torchance im gesamten Spiel. Diese hatte es aber in sich. Zehn Minuten vor der Pause lief Dominik Schwizer Wils Verteidiger Michael Gonçalves davon und umspielte auch noch Granit Lekaj. Der Abschluss ging dann aber knapp am Pfosten vorbei.

Es war ein Spiel, welches die aktuelle Situation des FC Wil spiegelte. Es dominiert in dieser Phase der Kampf. Typisches Zeichen dafür waren total elf Verwarnungen an die Adresse der beiden Teams. Zur offensiven Harmlosigkeit passt auch, dass die Wiler als einziges Team der Liga auch nach acht Meisterschaftsspielen vor der Pause noch kein einziges Tor erzielt haben. Dafür blieb Noam Baumann erstmals ohne Gegentor.

Simon Dudle, Rapperswil-Jona

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