Der FC Wil vor der wegweisenden Partie gegen Schaffhausen – Punkte sind Pflicht

Der FC Wil braucht gegen Schaffhausen einen Sieg, um den Anschluss an die obere Tabellenhälfte zu wahren.

Gianluca Lombardi
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Wils Dominik Schmid (Mitte) im Auswärtsspiel gegen Kriens.Boris Bürgisser / LZ

Wils Dominik Schmid (Mitte) im Auswärtsspiel gegen Kriens.
Boris Bürgisser / LZ

Bild: Boris Bürgisser

Am Samstag um 17.30 Uhr trifft der FC Wil im heimischen Bergholz auf den FC Schaffhausen. Es geht um viel. Nur noch vier Punkte liegen die Ostschweizer vor den Gästen, welche auf dem neunten Platz rangieren. Möchten die Wiler an der Spitzengruppe dran bleiben, müssen sie den Hebel umlegen und punkten.

Negativer Saisonverlauf für den FC Wil

Ein Sieg aus den letzten neun Spielen, so lautet die ernüchternde Bilanz des FC Wil. Nachdem die St.Galler furios in die Saison gestartet waren, haben sie gegen Weihnachten hin den Faden ein wenig verloren. Oft zeigten sie zwar gute Ansätze, standen dann aber doch mit leeren Händen da. Aufgrund der vielen guten Momente wäre es aber verfrüht, die Saison nach aktuellem Stand als enttäuschend zu betrachten.

Beim FC Schaffhausen sieht dies ein wenig anders aus. Dort muss man von einer bisher missglückten Spielzeit sprechen. Rang neun ist wohl nicht das, was man sich vor der Saison vorgestellt hat. Doch es ist Vorsicht geboten, denn in der Rückrunde läuft es gut für das Team von Trainer Murat Yakin. Gegen Lausanne, Aarau und Winterthur erzielte es sieben Punkte.

Beide Teams sind unter Zugzwang

Die aktuelle Formkurve spricht also klar für die Gäste. Aus den zwei bisherigen Begegnungen resultierten zwei Unentschieden. Dies würde aber heute keinem der beiden Teams richtig weiterhelfen. Um ihre jeweilige Situation zu verbessern, müssen beide Mannschaften gewinnen. Wird das der Partie Schwung verleihen? Die Ausgangslage ist vielversprechend.

Um aber auf die Siegerstrasse zurückzukehren, müssen die Wiler wieder zu ihren alten Stärken finden. So fehlte es zuletzt an defensiver Sicherheit, aber auch an Schnörkellosigkeit im Angriffsspiel. Es scheint, als wäre die Leichtigkeit aus der Startphase der Saison abhandengekommen.

Fehler werden eiskalt ausgenutzt

Besonders bitter für die Ostschweizer ist, dass die Fehlerquote nicht eklatant hoch ist, die wenigen Fehler aber aktuell immer wieder eiskalt bestraft werden. So waren alle Gegentore in dieser Rückrunde bisher keineswegs zwingend. Die Wiler gewährten ihren Gegnern jedoch zu oft zu viele Freiheiten. Ein Bilderbuchbeispiel dafür war die erste Halbzeit in Kriens, als die Zentralschweizer aus höchstens eineinhalb guten Möglichkeiten zwei Tore erzielten.

Dritte Niederlage in Folge für den FC Wil

Auch beim SC Kriens ist für die Wiler nichts zu holen. Trotz einer engagierten Leistung müssen sich die Ostschweizer mit 0:2 geschlagen geben. Vor allem im ersten Durchgang hätte der FC Wil das Spielgeschehen anders gestalten müssen.
Gianluca Lombardi