Punkte bleiben im Kanton

Der FC Sirnach und der FC Frauenfeld trennen sich 0:3 zugunsten des FC Frauenfeld. Die Kantonshauptstädter waren vor allem in der zweiten Hälfte die bessere Mannschaft.

Urs Nobel
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FUSSBALL. Der FC Frauenfeld behält nach seinem Erfolg in der 2. Liga interregional seine aussichtsreiche Position zusammen mit Freienbach und Kosova an der Tabellenspitze. Sirnach muss sich nach der Niederlage wieder gegen hinten orientieren. Mit einem Spiel weniger liegen die Hinterthurgauer auf gleicher Höhe wie der FC Arbon.

Chancen waren vorhanden

Sirnachs Trainer Rui Luis benötigte nach dem Spiel zuerst ein paar Minuten, ehe er mit dem Journalisten die Niederlage seines Teams analysieren konnte. «Wir wussten um die offensive Stärke des FC Frauenfeld und richteten uns entsprechend darauf ein. In der ersten Halbzeit ist uns dies gelungen, und wir haben uns sogar Chancen erarbeitet, um selber in Führung gehen zu können.»

Ein sicherer Wert war auch auf Seiten Sirnachs Torhüter Florian Wehrli, der den erkrankten Adnan Radoncic ersetzte. Seine Glanztat in der ersten Halbzeit lieferte der Ersatztorhüter in der 38. Minute ab, als er sich im Direktduell mit Andi Querfozi als Zweikampf-Sieger profilierte. Wehrli hatte vorher aber noch drei Schreckensszenen erfolgreich zu überstehen. Dass es zur Halbzeit noch 0:0 unentschieden stand, war trotzdem gerecht.

Doch dann drehte der FC Frauenfeld auf. Und Roman Wild, der Trainer, wusste, warum: «Wir haben vor allem in der zweiten Halbzeit das Spiel kontrolliert, und ich glaube, wir waren auch physisch besser unterwegs.» Zum 2:0 hatte Wild auch eine Erklärung: «Wir haben in den Trainings schon des öftern darüber gesprochen, Freistösse schnell auszuführen, wenn der Gegner nicht genügend organisiert ist.» Tatsächlich befand sich Sirnachs Aussenverteidiger Nico Manz in einem Tiefschlaf, als Felipe Vieria Edi Coutinho in den Lauf spielte und dieser gegen seinen alten Club zum zweiten Frauenfelder Treffer einschoss.

Der Trainer wollte es anders

Gerne hätte Sirnachs Trainer dem Team mit gezielten Auswechslungen nochmals Impulse verliehen. Der verschossene Penalty und die Verletzung von Mirco Oertig trugen jedoch dazu bei, dass Frauenfeld auch noch das 3:0 und somit den Sieg bejubeln durfte.

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