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PREMIERE: Hirscher endlich am Ziel

Marcel Hirscher kann die letzte Lücke in seinem Palmarès schliessen. Der sechsfache Weltcup-Gesamtsieger aus Österreich wird erstmals Olympiasieger. Hirscher gewinnt die bei Olympia letztmals ausgetragene Kombination, die Schweizer enttäuschen.
Kombinationsgold als Zwischenziel: Marcel Hirscher. (Bild: KEY)

Kombinationsgold als Zwischenziel: Marcel Hirscher. (Bild: KEY)

Marcel Hirscher siegte 23 Hundertstel vor dem Franzosen Alexis Pinturault und 1,02 Sekunden vor dessen Landsmann Victor Muffat-Jeandet. Bisher stand Hirscher bei Olympia mit einer einzigen Silbermedaille zu Buche, die er vor vier Jahren in Sotschi im Slalom errungen hatte. Stolz war Hirscher insbesondere über seine Leistung als Abfahrer: «Das war die beste Abfahrt in meinem Leben.» Lediglich 1,32 Sekunden verlor er auf die Bestzeit des Deutschen Thomas Dressen. Natürlich spielte ihm in die Karten, dass wegen des Windes auf verkürztem Parcours ab Super-G-Start gefahren wurde und die gröbsten Hindernisse wegfielen. Denn aus Sicherheitsgründen wurde auf eine Ersatzlinie ausgewichen und die führte an den Sprüngen vorbei.

Doch im abschliessenden Slalom – auf eisiger Unterlage und ebenfalls leicht verkürzt – wurde Hirscher die Aufgabe nicht leicht gemacht. Just bei seiner Fahrt kamen starke Windböen auf. «Das darf nicht wahr sein», habe er sich gedacht, doch aus dem Konzept liess er sich dadurch nicht bringen. Der Salzburger hatte praktisch keine Bodensicht, doch dessen ungeachtet war er der Schnellste im Slalom.

Erleichterung für die nächsten Rennen

Auf den Tag genau 20 Jahre nach Mario Reiter triumphierte dank Hirscher wieder ein Österreicher in der Kombination. Zuvor hatte einzig Hubert Strolz 1988 in dieser Disziplin Olympia-Gold für das Austria-Team eingefahren. Im Weltcup war Hirscher zu keiner der beiden Kombinationen der Saison angetreten, aber bei Olympia war ihm der Wettbewerb wichtig genug. «Das macht es jetzt schon leichter», gab der Österreicher zu. Mit Gold in der Hinterhand wird er Slalom und Riesenslalom viel unbeschwerter angehen können.

Die Schweizer konnten nicht in den Kampf um die Medaillen eingreifen. Luca Aerni, der 2017 in St. Moritz eine Hundertstelsekunde vor Hirscher Weltmeister in der Kombination geworden war, zeigte eine respekta­ble Abfahrt. Er verlor zwar rund acht Zehntel auf Hirscher, aber mit einem guten Slalom wäre noch ­einiges möglich gewesen. Doch der Berner konnte nicht wie gewohnt auftrumpfen. Aerni büsste alleine im Slalom über zwei Sekunden auf die Bestzeit ein, und so blieb ihm nur der elfte Schlussrang. «Ich fand den Rhythmus nicht, dass ich aber so viel verliere, war trotzdem enttäuschend», sagte Aerni.

Carlo Janka hält sich gut

Knapp hinter Aerni klassierten sich die Bündner Mauro Caviezel (12.) und Carlo Janka (15.). Caviezel hatte seine Chancen schon in der Abfahrt vertan. Dort war der WM-Dritte der Kombination 2017 als Elfter bester Schweizer – aber das war nicht gut genug. Janka, der mit seinem angerissenen Kreuzband seinen ersten Renneinsatz des Winters absolvierte, hielt sich bemerkenswert. Vor allem im Slalom wehrte er sich recht gut. (sda)

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