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PLAYOFF: ZSC Lions sind angekommen

Nach einem spannenden Spiel setzten sich die Zürcher gegen den EV Zug mit 5:4 durch und gleichen die Viertelfinal-Serie zum 1:1 aus. Derweil liegen Bern und Lugano mit je zwei Siegen in Front.
Doppeltorschütze Fabrice Herzog bejubelt sein erstes Tor für den ZSC gegen den EV Zug. (Bild: Marc Schumacher/Freshfocus)

Doppeltorschütze Fabrice Herzog bejubelt sein erstes Tor für den ZSC gegen den EV Zug. (Bild: Marc Schumacher/Freshfocus)

Innerhalb von gut 12 Minuten bestraften Lino Martschini, Garrett Roe und Doppeltorschütze Dave McIntyre. Das Momentum wechselte mit Beginn des Schlussdrittels. Die zuvor zwei Drittel lang spielbestimmenden ZSC Lions mussten sich plötzlich von einem mit Speed und Entschlossenheit auftretenden Gast dominieren lassen. Dabei hatten die Zürcher in den ersten beiden Dritteln noch selbst mit Dynamik, Wucht und Spielwitz imponiert. Die Powerplay-Tore von Topskorer Ronalds Kenins und Captain Patrick Geering sowie zwei Treffer von Fabrice Herzog wiesen den Lions den Weg zu einem 4:1-Vorsprung bis zur Spielmitte.

Die Lions agierten bis dahin konzentriert und bissig. Sie nahmen die Playoff-Intensität der Gäste nicht nur an, sondern waren bald auch immer einen Schritt vorher an der Scheibe. Auch entschieden die druckvollen Zürcher die Mehrzahl der Zweikämpfe zu ihren Gunsten. Stellvertretend für die lange Zeit beste Zürcher Saisonleistung stand Doppeltorschütze Fabrice Herzog, der das 1:0 und 4:1 erzielte. Der Nationalstürmer erwachte nach einer bislang matten Saison richtiggehend. Der frühere EVZ-Stürmer liess mit seinem Durchsetzungsvermögen Erinnerungen an seinen unwiderstehlichen Rush zum Overtime-Siegtreffer an der letztjährigen WM gegen Kanada aufkommen, auch da war er Doppeltorschütze gewesen. Als die Zürcher nach der 4:1-Führung noch eine doppelte Unterzahl von 98 Sekunden überstanden, schien das Team von Hans Kossmann endgültig dem Ausgleich in der Serie entgegenzusteuern. Zumal der Qualifikations-Siebte nach zwei Dritteln schon gleich viele Tore erzielt hatte wie in vier Spielen und Niederlagen seit der Olympia-Pause zusammengerechnet. Doch im Schlussdrittel wurde es noch zur Zitterpartie.

Biel dank Hiller

Ebenfalls die Serie ausgleichen konnte der EHC Biel. Die Seeländer holten sich dank eines 3:1 in Davos den Heimvorteil in der Serie wieder zurück. Biel hat damit auf die Niederlage im ersten Spiel der Viertelfinal-Serie reagiert und die Serie zum 1:1 ausgeglichen. Zum Matchwinner avancierte der Bieler Torhüter Jonas Hiller. Mit der 2:0-Führung im Rücken war Biel am Samstag plötzlich passiv geworden. Auch dieses Mal gingen die Seeländer mit zwei Toren in Führung. Anders als in Spiel eins vermochten sie den Vorsprung zu verteidigen – auch wenn Davos durch einen Powerplay-Treffer von Broc Little gut drei Minuten vor dem Ende noch der Anschlusstreffer gelang.

Auf Kurs Richtung Halbfinals befinden sich Meister Bern und Lugano. Die Berner gewannen nach dem 7:0 zu Hause zum Auftakt nun auch die erste Partie in Genf. Für die Genfer war das 2:5 die achte Playoff-Niederlage in Folge. Ebenfalls mit 2:0 in der Serie führt Lugano. Die Tessiner siegten in Freiburg 5:2, wobei Maxim Lapierre zwei Tore schoss. (sda)

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