Playoff-Final: Erster Matchball für die Handballerinnen des LC Brühl

Die NLA-Frauen des LC Brühl besitzen Mittwochabende ab 19.30 Uhr in der Zuger Stadthalle die erste Gelegenheit, den 31. Meistertitel der Clubgeschichte zu ergattern.

Ives Bruggmann
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Fabienne Tomasini und der LC Brühl können am Mittwoch Meisterinnen werden. (Bild: Michel Canonica/TAGBLATT)

Fabienne Tomasini und der LC Brühl können am Mittwoch Meisterinnen werden.
(Bild: Michel Canonica/TAGBLATT)

In der Best-of-3-Serie des Playoff-Finals fehlt den St.Gallerinnen nach dem 19:18-Heimsieg zum Auftakt gegen den LK Zug nur noch ein Sieg, um sich nach einem Jahr Unterbruch wieder Schweizer Meisterinnen nennen zu dürfen. Die zweite Halbzeit der ersten Partie sollte die Brühlerinnen jedoch zur Vorsicht mahnen. Je länger die Partie dauerte, desto mehr schien es, als ob die Gäste aus Zug das Rezept gegen die St.Galler Offensivspielerinnen gefunden hätten.

Erdins Kreativität ist gefragt

Nur acht Treffer erzielten die Gastgeberinnen im zweiten Durchgang, zwei davon mittels Siebenmeter. Nur weil der LK Zug in der ersten Viertelstunde des Spiels Anlaufschwierigkeiten hatte, konnte Brühl den Vorsprung am Ende über die Zeit retten. Zufrieden war Trainer Rolf Erdin hingegen mit der Defensivleistung seiner Equipe. «Wenn es zu einem Sieg mit nur 19 Toren reicht, so ist dies umso schöner», sagte er. In der Offensive muss sich Erdin für die zweite Partie in Zug derweil etwas einfallen lassen. Zuzutrauen ist es dem Männer-Trainer des Jahres 2018 in seiner ersten Saison mit einem Frauenteam alleweil.

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