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PLAYOFF: Berner Liebe zum Osten

Zuletzt waren die Young Boys gegen osteuropäische Mannschaften zweimal erfolgreich. Heute wollen sie diese Bilanz gegen den ZSKA Moskau bestätigen – es winkt den Bernern der erste Champions-League-Einzug.
Die Young Boys bereiten sich im Stade de Suisse auf das Heimspiel gegen den ZSKA Moskau vor. (Bild: Urs Lindt/Freshfocus)

Die Young Boys bereiten sich im Stade de Suisse auf das Heimspiel gegen den ZSKA Moskau vor. (Bild: Urs Lindt/Freshfocus)

Wenn die Berner Young Boys heute den ZSKA Moskau empfangen, werden Erinnerungen wach. Zum einen schlechte: Bereits vor einem Jahr waren die Berner in den Playoffs aufgetaucht, der letzten Hürde vor der lukrativen Gruppenphase der Champions League. Gegen Borussia Mönchengladbach waren sie aber schon nach dem 1:3 im Heimspiel nahezu chancenlos. Beim 1:6 im Rückspiel liessen sie sich demontieren. Diesmal ist einiges verheissungsvoller. Trainer Adi Hütter hat trotz der Abgänge der Leistungsträger Yvon Mvogo und Denis Zakaria ein breiteres, besseres Kader zur Verfügung. Und anders als vor einem Jahr wird das Leistungsvermögen nicht durch Verletzungen einzelner Spieler beeinträchtigt.

Erfahrungen gegen Dynamo und Schachtar geben Mut

Den dritten markanten Unterschied macht der Gegner aus. Gegen osteuropäische Mannschaften zeigten die Berner zuletzt ihr gutes Gesicht. In der ­dritten Qualifikationsrunde schalteten die Berner vor einem Jahr Schachtar Donezk und heuer ­Dynamo Kiew aus, zwei Mannschaften mit internationalem ­Renommee. ZSKA Moskau, Zweiter der russischen Meisterschaft ­hinter dem Erzrivalen Spartak Moskau, ist vermutlich etwa gleich stark wie die beiden Teams aus der Ukraine. Vor den Partien gegen Dynamo Kiew hatte Adi Hütter darauf hingewiesen, Schachtar betone mit guten Individualisten den technisch orientierten Fussball, während Dynamo auf Härte und eine erstklassige Defensive setze. Der Charakter der Spiele gab dem Österreicher recht. Und wie ist die Mannschaft des roten Armeeklubs aus Moskau einzuschätzen? Vielleicht vereinigt sie je zur Hälfte die Vorzüge von Dynamo und Schachtar auf sich.

Erneut gegen eine Mannschaft aus dem Osten anzutreten, kann für die Berner zumindest eine gute psychologische Wirkung haben. Sie dürfen sich vor Augen führen, dass im Lostopf auch Kugeln mit wohl etwas stärkeren Mannschaften bereitlagen. Mannschaften wie der FC Liverpool, der FC Sevilla und Napoli.

Die Berner müssen den «Faktor Ravet» wegstecken

Das 0:4 gegen Thun im Super-League-Heimspiel vom letzten Mittwoch ist aber noch in den Köpfen. Wie konnte es zu diesem Rückschlag kommen? Vor dem Match gegen Thun wurden die Abwanderungsgelüste von Yoric Ravet ruchbar. Es heisst, er habe just am Spielabend Gespräche mit Vertretern des Bundesligisten Freiburg geführt. Wohl deshalb erschien er nicht auf dem Matchblatt. Dieses Intermezzo dürfte ein vermeintlich gefestigtes Team nicht derart aus der Bahn werfen. Mittlerweile hat Sportchef Spycher gemäss der Zeitung «Bund» bestätigt, dass der Wegzug von Ravet nicht vor der am 28. August beginnenden Nationalmannschafts-Pause in Frage kommt. Ob sie nun mit oder ohne Ravet zum Hinspiel gegen ZSKA antreten, für die Young Boys gilt: neues Spiel, neues Glück. (sda)

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