Pikes verschaffen sich etwas Luft

Die Pikes Oberthurgau haben sich gestern abend in der 1.-Liga-Abstiegsrunde mit einem hart erkämpften 5:3 (1:1, 2:2, 2:0) über den direkten Konkurrenten Uzwil deutlich verbessert.

Hansruedi Vonmoos
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EISHOCKEY. Nach einer kurzen Abtastphase, waren es zunächst die Pikes, welche das Spieldiktat in die Hand nahmen. Es folgten schöne Offensivaktionen, denen vorerst der krönende Abschluss versagt blieb. Auch die Uzwiler kamen phasenweise gefährlich vor das Gehäuse der Platzherren. Einer dieser Angriffe wurde eher entgegen dem Spielverlauf mit dem 0:1 für die Gäste abgeschlossen; Stüssi (17.) war der Torschütze. Die Pikes liessen sich jedoch nicht aus dem Konzept bringen und erzielten (20.) durch Mäder den verdienten Ausgleich.

Der Start ins Mitteldrittel misslang den «Hechten» völlig. Bereits nach 35 Sekunden brachte Stoob die Uzwiler mit 1:2 in Führung. Es folgte ein Offensivlauf der Pikes, welche unbedingt den sofortigen Ausgleich anstrebten. Es wurden schöne Chancen herausgespielt, ermöglichte es aber dadurch auch den Gästen immer wieder, gefährliche Situationen vor Pikes-Goalie Mazza heraufzubeschwören. In der 36. Minute fiel endlich der verdiente Ausgleich durch Peer. Nur wenig später (38.) lenkte Mäder einen Weitschuss von Hügli raffiniert gar zur 3:2-Führung für die Pikes ins Uzwiler Gehäuse ab. Die Thurgauer brachten diese Führung nicht in die zweite Pause, denn nur 37 Sekunden später glich Uzwil durch Swart zum 3:3 aus.

Das letzte Drittel war nichts für schwache Nerven. Nachdem zunächst wieder die Pikes den Vorsprung suchten, kam plötzlich Uzwil wieder viel besser ins Spiel. Gefährliche Situationen vor dem einheimischen Gehäuse waren die Folge davon. Mitten in eine Druckphase der Uzwiler wurde Strasser (49.) von Berchtold lanciert und er liess Uzwil-Goalie Gallmann keine Chance. Kurz vor Spielende, Uzwil hatte den Torhüter durch einen 6. Feldspieler ersetzt, war Mäder (60.), mit seinem 3. Tor für das 5:3 besorgt.

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