Pikes verlassen Eis als Derbyverlierer

In einer torreichen 1.-Liga-Saisonauftaktpartie reichten den Pikes Oberthurgau 7 Tore nicht zum Sieg über den SC Weinfelden. Die Gastgeber unterlagen mit 7:8 nach Penaltyschiessen.

Hansruedi Vonmoos
Merken
Drucken
Teilen

eishockey. Bereits in der 4. Minute durften die Pikes ein erstes Mal jubeln. Nach einem blitzschnell vorgetragenen Angriff bediente Peer seinen Sturmpartner Strasser, welcher das 1:0 markierte. Die Freude dauerte keine 3 Minuten, als Grischott für die Weinfelder den Ausgleich bewerkstelligte. In der 13. Minute brachte Pace die «Hechte» jedoch wieder in Führung.

Noch vor Drittelsende profitierte der SC Weinfelden von einem individuellen Fehler in der Verteidigungszone der Oberthurgauer; Krstic liess sich diese Chance nicht nehmen und erzielte den erneuten Ausgleich für Weinfelden.

Defensive Mängel

Im Mitteldrittel kamen die Fans beider Mannschaften in den Genuss einer eigentlichen Torflut.

Gewisse defensive Unzulänglichkeiten in beiden Reihen wurden aber durch die «Künste» der Offensive immer wieder kompensiert. Für Weinfelden waren Märki (25.), Bahar (27.) und Marugg (31.) erfolgreich. Die Tore für die Pikes erzielten John (23.) und zweimal Korsch (27. und 34.).

Später Ausgleich

Auch im letzten Drittel fielen zahlreiche Tore, wobei die Pikes immer um ein Goal im Hintertreffen lagen. In der 46. Minute war es zunächst Swart, welcher die Weinfelder erneut in Führung brachte.

Dieser Treffer wurde durch Lüthi (51.) egalisiert. In der 53. Minute mussten die «Hechte» in Unterzahl spielend durch Krstic einen weiteren Treffer hinnehmen. In einer doppelten Überzahl gelang dann Sury noch vor der Schlusssirene (56.) der Ausgleich für die Oberthurgauer.

Nachdem die fällige Verlängerung torlos endete, kam es zum abschliessenden Penaltyschiessen, welches die Weinfelder zu ihren Gunsten entschieden. Routinier Roland Kradolfer verwertete den entscheidenden Penalty.