Pikes unterliegen den EHC Chur Capricorns mit 2:6

EISHOCKEY. In einem guten und temporeichen 1.-Liga-Spiel unterliegen die Pikes EHC Oberthurgau den EHC Chur Capricorns mit 2:6. Den Grundstein zum letztlich verdienten Erfolg legten die Bündner vor allem mit einer Leistungssteigerung im zweiten Drittel.

Hansruedi Vonmoos
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EISHOCKEY. In einem guten und temporeichen 1.-Liga-Spiel unterliegen die Pikes EHC Oberthurgau den EHC Chur Capricorns mit 2:6. Den Grundstein zum letztlich verdienten Erfolg legten die Bündner vor allem mit einer Leistungssteigerung im zweiten Drittel.

Mehr Spielanteile für Pikes

Beide Mannschaften stiegen ambitioniert in die Partie. Es entwickelte sich ein gutes Spiel, in dem vor allem die Pikes etwas mehr Spielanteile besassen. Dies wurde jedoch insofern schlecht belohnt, als die Hechte in der Folge bei zwei Chancen jeweils nur den Aussenpfosten und die Torlatte trafen. Als die Pikes in Unterzahl gerieten, nutzten dies die Bündner routiniert zum Führungstreffer durch Horber (9.). Die Pikes behielten jedoch weiterhin ihre Linie und erzielten kurze Zeit später (12.) durch Noser den verdienten Ausgleichstreffer. Der EHC Chur fand nun jedoch auch immer besser ins Spiel, erhöhte den Druck und ging noch im ersten Drittel (14.) durch John wieder in Führung.

Nachdem die Pikes zu Beginn des Mitteldrittels zunächst zwei Unterzahlsituationen schadlos überstanden hatten, wurde nun auch die Offensive wieder etwas angekurbelt. Als die Gäste wenig später in eine doppelte Unterzahl gerieten, nutzten die Hechte dies zum Ausgleichstreffer durch Stäheli (25.). Eine Unachtsamkeit der Pikes während einer Offensivaktion eröffnete den Bündnern eine Konterchance, welche durch Scherrer (30.) erfolgreich abgeschlossen wurde. Nun übernahmen wieder die EHC Chur Capricorns das Spieldiktat. In der Folge war es dann Gruber (36.), welcher die Gäste mit 4:2 in Führung brachte. Die Pikes nahmen in dieser Spielphase auch zu viele Strafen, hatten aber auch etwas Glück, dass ein weiterer Treffer der Bündner nicht anerkannt wurde, weil die Pausensirene bereits ertönt war.

Tempo bleibt schnell

Als der EHC Chur unmittelbar nach Wiederbeginn des letzten Drittels (41.) durch John mit 5:2 in Führung ging, ahnte man bereits, dass die Bündner sich die Punkte vermutlich nicht mehr nehmen lassen. Obschon das Tempo auch im letzten Drittel beachtlich blieb und sich auch die Pikes die eine oder andere Torchance erspielten, war es in diesem letzten Spielabschnitt klar ersichtlich, weshalb Chur in der laufenden Saison als Top-Team gehandelt wird. Das Powerplay-Tor durch Scherrer (52.) bedeutete gleichzeitig das 2:6-Schlussresultat.