Pikes nach Penaltyschiessen

Dank eines starken Keepers Sonder gewannen die Pikes in Dübendorf nach Penaltyschiessen 4:3.

Hansruedi Vonmoos
Merken
Drucken
Teilen

EISHOCKEY. Beide Mannschaften zeigten den Zuschauern von Beginn weg ein tempogeladenes und spannendes 1.-Liga-Spiel. In der 10. Minute gelang den Pikes wie schon so oft der Führungstreffer; diesmal hiess der Torschütze Peer. Das Tempo blieb auch im mittleren Abschnitt hoch. Kurz nach Wiederbeginn (22.) nutzte Lohrer eine Unterzahl der Gäste zum Ausgleich für die Dübendorfer. Obschon in der Folge beide Mannschaften immer wieder hochkarätige Chancen besassen, hielt das 1:1 bis Drittelsende Bestand. Mit ein Grund dafür waren die Leistungen beider Goalies.

Im letzten Drittel legten die Pikes einen Blitzstart hin. Bereits 14 Sekunden nach Wiederbeginn (41.) brachte Lüthi die «Hechte» wieder in Führung. Wenig später Pech für die Oberthurgauer. Ein von Nikolic scharf beförderter Querpass (44.) wurde von einem Pikes-Akteur ins eigene Tor befördert. Die Thurgauer liessen sich dadurch nicht beirren und drückten ihrerseits weiter aufs Tempo.

Bereits in der 47. Minute durften sie wieder jubeln; Strasser hatte den erneuten Führungstreffer erzielt. Nun war es wieder Dübendorf, welches versuchte, die Heimniederlage zu verhindern. Diese Bemühungen endeten in der 50. Minute während einer Unterzahl der Pikes durch den Ausgleich von Genoni. Nachdem keine weiteren Tore fielen, ging es in eine hochspannende Verlängerung, welche jedoch auch keine Entscheidung brachte.

So hat das Penaltyschiessen die verdiente Entscheidung zu Gunsten der Pikes herbeigeführt. Zeller versenkte den entscheidenden Puck im Kasten von Lüdke.