Pikes müssen in die Ferien

Im 1.-Liga-Playoff-Final verlieren die Pikes das fünfte Spiel gegen Arosa 0:4 (0:0, 0:2, 0:2. Die Bündner kämpfen nun um den Amateur-Meistertitel, für die Oberthurgauer ist die Saison vorbei.

Hansruedi Vonmoos
Merken
Drucken
Teilen
Jubel gestern im EZO der Aroser und der grosse Frust bei den Pikes Oberthurgau. (Bild: Mario Gaccioli)

Jubel gestern im EZO der Aroser und der grosse Frust bei den Pikes Oberthurgau. (Bild: Mario Gaccioli)

eishockey. Nach einer diesmal eher kurzen Abtastphase nahm das Spiel ab der 4. Minute plötzlich ziemlich Fahrt auf. Es waren erneut die Oberthurgauer, welche spielbestimmend waren. Wie schon zuletzt, bekundeten die «Hechte» jedoch Mühe, ihre herausgespielten Chancen auch in Tore umzumünzen. Nicht ganz unschuldig daran war Arosas starker Goalie Klingler.

Kurz nach Beginn des 2. Drittels mussten die Pikes eine Strafe hinnehmen. Ab diesem Zeitpunkt begann Arosa, seine Offensive zu forcieren. Es war Pikes-Goalie Kindschi, welcher zweimal grossartig parierte. Die Platzherren scheiterten immer wieder am Torhüter der Aroser. In der 38. Minute erzielte Tischhauser den Führungstreffer für die Schanfigger und nur eine Minute später (39.) erhöhte Schett gar zum Drittelsresultat von 0:2. Das letzte Drittel hatte eben erst begonnen (42.

), da mussten die Pikes erneut einen Verlusttreffer hinnehmen; Paul hatte getroffen. Als Thöny in der 49. Minute sogar den 4. Treffer für Arosa markiert hatte, war das Spiel gelaufen. Das 0:4 für die Bündner ist ein zu krasses Ergebnis, aber der Sieg ist verdient.

Die Pikes haben in dieser Best-of-5-Serie eine 2:0-Führung aus der Hand gegeben. Das muss sie ein bisschen ärgern, ansonsten war ihre Saison sehr erfolgreich.