Philipp Frommenwiler unter Top 10 zum Saisonabschluss

AUTOMOBIL. Der Kreuzlinger Philipp Frommenwiler belegte am Finale des «Porsche Mobil 1 Supercup» in Austin den 10. Platz. Für den 26-Jährigen endet damit eine ereignisreiche Saison im populärsten internationalen Markenpokal.

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AUTOMOBIL. Der Kreuzlinger Philipp Frommenwiler belegte am Finale des «Porsche Mobil 1 Supercup» in Austin den 10. Platz. Für den 26-Jährigen endet damit eine ereignisreiche Saison im populärsten internationalen Markenpokal. Widrige Bedingungen aufgrund eines Hurrikans machten das letzte Rennwochenende des Jahres zu einer aufreibenden Angelegenheit.

Sintflutartige Regenfälle und heftige Windböen – Hurrikan Patricia mischte den Grossen Preis der USA ordentlich auf. Während des gesamten Wochenendes waren die Bedingungen grenzwertig. Aus Sicherheitsgründen musste sowohl das Qualifying als auch das erste der beiden Rennen abgesagt werden. «In das Rennen am Sonntag starteten wir also nur mit den Erkenntnissen aus dem Freien Training», so Frommenwiler.

Zweikämpfe mit Berührungen

Im Rennen machte der Schweizer von Startplatz neun aus gleich zu Beginn Boden gut. «Ab Rennmitte hatte ich sowohl mit meinem Auto als auch mit den Gegnern zu kämpfen. Es gab einige packende Zweikämpfe mit Berührungen, aber alles war im fairen Bereich», so der Motorsportler, der die schwarz-weiss-karierte Flagge auf Rang zehn sah.

In der Rookie-Wertung belegte Philipp Frommenwiler in seiner ersten kompletten Saison im Supercup den vierten Platz. Wegen des witterungsbedingten Wegfalls des Samstagrennens wurde dem Kreuzlinger die Chance genommen, wichtige Punkte einzufahren. Vor dem Rennwochenende in Texas hatte der Thurgauer rechnerische Chancen auf Rang drei in der Tabelle.

Punkte in acht von zehn Rennen

In acht von zehn Rennen holte der Pilot vom Team Fach Auto Tech Meisterschaftspunkte. In Spa-Francorchamps als auch in Monza fiel er unverschuldet aus. Trotz Höhen und Tiefen zieht Frommenwiler ein positives Fazit: «Wir können zufrieden sein mit dieser Saison», erklärte der Schweizer Rennfahrer. «Der Supercup ist eine der härtesten Rennserien der Welt. Wir waren bei den letzten drei Veranstaltungen stets in den Top 10 zu finden.»