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Petkovic hat bereits 21 Spieler im Kopf

Trainer Vladimir Petkovic startet mit einem erweiterten Kader in die WM-Vorbereitung. Ende Woche reduziert er dieses auf 27 Spieler, ehe er am übernächsten Sonntag das definitive Aufgebot benennt.
Christian Brägger
Vladimir Petkovic am Montag im Training in Freienbach. (Bild: Andy Mueller/Freshfocus)

Vladimir Petkovic am Montag im Training in Freienbach. (Bild: Andy Mueller/Freshfocus)

Es ist ein leichter Aufgalopp für die WM in Russland, mehr nicht. In Feusisberg versuchen seit gestern jene 15 Schweizer Profis wieder Rhythmus aufzunehmen, deren Saison bereits vor mehr als einer Woche zu Ende gegangen ist. 35 Spieler standen ursprünglich auf Vladimir Petkovics erweiterter Liste, Marwin Hitz, der seine Teilnahme schon abgesagt hat, noch miteingerechnet. Ebenfalls auf diesem Blatt figurieren der Basler Albian Ajeti oder von den Young Boys Djibril Sow und Kevin Mbabu. Allerdings lässt Pektovic durchblicken, dass zumindest die beiden Berner keine echte Chance auf das WM-Ticket haben, da sie am nächsten Sonntag noch im Cupfinal antreten und sich ihm, falls überhaupt, nur indirekt präsentieren können.

Vor Ende dieser Woche verkleinert der Nationaltrainer die Liste auf 27 Namen, die dann alle am Sonntag nach Lugano ins «zweite» Trainingslager mit der ersten richtigen Aufwärmphase einrücken. Mit dieser Massnahme erhalten die Profis der Serie  A oder der Primera Divison ebenfalls Zeit, den Körper zu regenerieren nach dem späten Meisterschaftsende.

In der Sonnenstube der Schweiz wird der Countdown auf die WM mit der Vorbereitung auf das Spanien-Testspiel vom 3. Juni in Villarreal eingeläutet, 24 Stunden später benennt Petkovic sein definitives 23-Mann-Aufgebot für die Endrunde. Am Freitag, 8. Juni, kommt es schliesslich im Cornaredo vor wohl ausverkauftem Haus (500  Tickets gibt es noch) gegen Japan zum letzten WM-Test. Drei Tage später fliegt die Schweiz nach Russland und bezieht in Toljatti das Basiscamp.

Bei einem Talk mit den Medien läutete Petkovic am Montag den Aufgalopp selbst ein, wobei er schon nach kurzer Zeit eingestehen musste, dass im Schweizer Kader noch maximal zwei Positionen offen sind; sie dürften im Mittelfeld und im Sturm zu suchen sein, sofern nichts dazwischenkommt.

Embolo und Mehmedi als Fragezeichen

Die Erfahrung vergangener Grossanlässe zeigte indes, dass es Unwägbarkeiten gibt. Und auch für diese WM gibt es derzeit bei Breel Embolo und Admir Mehmedi Anlass zur Sorge. Nachdem sich Embolo Ende April am Oberschenkel verletzt hatte, hiess es, er falle fünf Wochen aus; das würde bedeuten, der 21-Jährige könnte in der Vorbereitung erst in zehn  Tagen voll mittun. Bei Mehmedi ist der Wissenstand noch ungewisser nach einer Fuss-OP im März. Er hat zwar wieder das Training aufgenommen, wie sehr er jedoch belasten kann, weiss im Moment niemand so recht. Petkovic sagte: «Bei Mehmedi entscheidet jeder Tag.» Noch ist die WM fern, die Zeit könnte für das Duo spielen, das eigentlich für das Turnier gesetzt ist. «Der Ausgangspunkt des Teams ist aber viel besser als vor der EM 2016», sagte Petkovic. Damals hatte es Unruhen gegeben, nicht nur der schwachen Testspiele wegen.

Der erste Gegner Brasilien ist noch weit weg, der Weg bis zum Spiel vom 17. Juni lang. Petkovic, der sich in guter Stimmung präsentierte, verkündete eine seiner Lieblingsparolen, die aber herzlich wenig aussagt: «Wir schauen von Spiel zu Spiel, zuerst kommt Spanien.» Und natürlich wies der 54-Jährige auf die Schweizer Eishockeyaner hin und nannte deren mentale Stärke ein Vorbild: «Turniere sind etwas anderes, weil man sich steigern muss.»

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