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PECH: Der nächste Verletzte

Mindestens sechs Wochen muss der FC St. Gallen auf Peter Tschernegg verzichten. Damit wird die Liste verletzter oder angeschlagener Spieler immer länger. Bald sollten einige zurückkehren.
Christian Brägger

Glück im Unglück. Vielleicht hat Peter Tschernegg dies gedacht. Zumal das erste Gefühl unmittelbar nach dem Überraschungssieg in Basel wenig Gutes erahnen liess, das rechte Knie schmerzte doch sehr, die Angst vor einem neuerlichen Kreuzbandriss war präsent. Bis die definitive Dia-gnose folgte: Gerissener Aussenmeniskus, eine Operation unausweichlich – und Tschernegg, der Kämpfer, fühlte sich erleichtert.

Der 25-jährige Österreicher ist bereits in der Berit-Klinik operiert worden. Die Ärzte rechnen je nach Reha-Verlauf mit einer Ausfalldauer von sechs Wochen, die Operation jedenfalls sei gut verlaufen, heisst es von offizieller Seite des Vereins. Schon im vergangenen Frühherbst hatte sich der Mittelfeldspieler einem Eingriff unterziehen müssen, damals brach er sich das Schlüsselbein gegen die Young Boys. Danach kehrte Tschernegg früher als erwartet zurück – der Neuzugang des Sommers 2017 war wie vor der Schulterverletzung mehr oder weniger unangefochtene Stammkraft.

Drei Spieler fallen langfristig aus

St. Gallens Trainer Giorgio Contini muss nicht nur auf seine «Entdeckung» länger verzichten. Bekanntlich wird für den ähnlichen Zeitraum Silvan Gönitzer fehlen, dessen Teilruptur am Innenband alternativ behandelt wird. Zudem geht auf der Liste der langfristigen Ausfälle gerne Adonis Ajeti vergessen. Der Verteidiger war vergangenen März trotz Achillessehnenproblemen zu den Ostschweizern gewechselt, damals wohl auch wegen seines Bruders Albian. Doch gespielt hat Adonis Ajeti bislang nie.

Der FC St. Gallen kann die Ausfälle zahlenmässig für einmal verkraften. Die Kadergrösse ist alles andere als knapp bemessen, zudem sollten einige Profis alsbald auf den Platz zurückkehren, die noch in Basel angeschlagen fehlten. Danijel Aleksic zum Beispiel – er hatte auf die Belastung des Kunstrasentrainings mit Rückenschmerzen reagiert – wird diese Woche wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. Selbiges erhofft man sich von Captain Toko, dessen Schulter- und Rückenprobleme auf dem Weg der Besserung sind. Bei Karim Haggui ist die Rückkehr noch nicht fixiert, zumal die Adduktorenprobleme des Tunesiers wohl ziemlich hartnäckig sind. Mit einem schnellen Comeback ist bei Nicolas Lüchinger zu rechnen, seine Knieprobleme waren ebenfalls auf die Übungseinheiten auf dem Kunstrasen zurückzuführen. Zu guter Letzt fehlte in Basel auch noch Yrondu Musavu-King, der sich mit Beschwerden am Oberschenkel herumschlägt. Beim Innenverteidiger ist es unsicher, ob er bereits am Sonntag zu Hause gegen Lugano wieder einsatzfähig sein wird.

Nur eines ist sicher: Es war für Rückkehrer schon einfacher, in die Startformation zu kommen.

Christian Brägger

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