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Patrick Fischer ist stolz auf diese «ganz spezielle Mannschaft»

Patrick Fischer tritt nach der bitteren Niederlage im WM-Final gegen Schweden niedergeschlagen vor die Medien. Der Stolz über das Erreichte dringt beim Nationaltrainer dennoch schon durch.
Patrick Fischer ist stolz auf seine Mannschaft | Bild: Andy Müller / Freshfocus (Kopenhagen, 20. Mai 2018)

Patrick Fischer ist stolz auf seine Mannschaft | Bild: Andy Müller / Freshfocus (Kopenhagen, 20. Mai 2018)

(sda)

Nach den missglückten Olympischen Spielen in Pyeongchang stand Patrick Fischer unter grossem Druck. Nur drei Monate später holte der oft kritisierte Trainer mit seiner Mannschaft in Dänemark beinahe den ersten Weltmeister-Titel für die Schweiz.

Nach der 2:3-Niederlage im Penaltyschiessen gegen Schweden kämpfte Fischer verständlicherweise mit den Emotionen, als er Bilanz zog. Patrick Fischer über...

... die Niederlage gegen Schweden:

"Es ist wirklich mühsam, so zu verlieren. So nah, so nah waren wir dran. Wieder einmal hat uns Schweden die Party versaut, sie sind Spezialisten in dem. Aber ein Kompliment an sie, sie haben ein super Turnier gespielt, Kompliment an sie. Wir waren nahe dran, wir haben alles gegeben. Letztlich hat es nicht ganz gereicht. So ist der Sport, man kann ihn nicht planen."

... über die Leistungen während des ganzen Turniers:

"Ich bin wahnsinnig stolz auf diese Mannschaft, wir haben zweieinhalb Wochen zusammen hart und super gearbeitet und hatten gleichzeitig Spass miteinander. Man muss sagen, dass es diese Woche oft auch für uns gelaufen ist. Wir hatten das Glück, das es braucht, dass solche Resultate herauskommen. Wir als Schweizer dürfen stolz sein, dass wir nun zum zweiten Mal innerhalb von fünf Jahren in einem Final gestanden sind. Ich hoffe, dass dies auch goutiert wird und die Schweizer Bevölkerung stolz ist auf diese Spieler."

... den Unterschied zu den Olympischen Spielen:

"Gegen Deutschland verloren wir in Pyeongchang in der Verlängerung, dann waren wir die Deppen. Jetzt wird die Mannschaft hochgejubelt, weil sie in den Final vorgestossen ist. Wir sind aber weder Deppen noch Helden, sondern ehrliche Arbeiter mit einem grossen Sportlerherz. Manchmal läuft es, manchmal läuft es nicht. Wir konnten uns im Vergleich zum Februar sicher besser und länger auf das Turnier vorbereiten. Zudem hatten wir ganz klar eine sensationell gute Mannschaft."

... über den persönlichen Wert der Medaille:

"Hinter dieser Medaille stecken wahnsinnig viele schöne Momente und Emotionen. Das ist, was im Leben zählt und was man mitnimmt. Ob man Weltmeister oder Vize-Weltmeister wird, das ist das eine, der ganze Weg dahin das andere. Es war eine ganz spezielle Mannschaft. Ich habe noch selten so viel Spass gehabt in einer Eishockey-Mannschaft, und eine Eishockey-Mannschaft hat es grundsätzlich immer lustig."

Unmittelbar nach dem Spiel ist die Enttäuschung bei den Schweizer Spielern gross. | Bild: Salvatore Di Nolfi / Keystone (Kopenhagen, 20. Mai 2018)
Enttäuschung bei Torhüter Leonardo Genoni. | Bild: Andy Müller / Freshfocus (Kopenhagen, 20. Mai 2018)
Raphael Diaz (rechts) nimmt Gratulationen von Verbandspräsident René Fasel entgegen. | Bild: Andy Müller / Freshfocus (Kopenhagen, 20. Mai 2018)
(Andy Mueller/freshfocus)
Gaetan Haas (links) und Enzo Corvi sitzen nach dem Spiel enttäuscht an der Bande. Bild: Andy Müller/Freshfocus (Kopenhagen, 20. Mai 2018)
Die Schweizer während der Nationalhymne nach dem Spiel. Bild: Andy Müller/Freshfocus (Kopenhagen, 20. Mai 2018)
Die Schweden halten den WM-Pokal in den Händen. Bild: Andy Müller/Freshfocus (Kopenhagen, 20. Mai 2018)
Enttäuschte Gesichter bei den Schweizern. Bild: Andy Müller/Freshfocus (Kopenhagen, 20. Mai 2018)
Oliver Ekman-Larsson und Kevin Fiala verabschieden sich nach dem Finalspiel. Bild: Andy Müller/Freshfocus (Kopenhagen, 20. Mai 2018)
Nino Niederreiter (links). Bild: Andy Müller/Freshfocus (Kopenhagen, 20. Mai 2018)
Nino Niederreiter (Nr. 22) schiesst gegen Adam Larsson, Patric Hornqvist und Mikael Backlund (von links) das Tor zum 1:0. Bild: Andy Müller/Freshfocus (Kopenhagen, 20. Mai 2018)
Die Schweizer bejubeln ihr erstes Tor. Bild: Andy Müller/Freshfocus (Kopenhagen, 20. Mai 2018)
Gustav Nyquist jubelt mit der Mannschaft nach seinem Treffer zum 1:1. Bild: Andy Müller/Freshfocus (Kopenhagen, 20. Mai 2018)
Torhüter Andres Nilsson (links) und Mattias Ekholm gegen den Schweizer Tristan Scherwey. Bild: Andy Müller/Freshfocus (Kopenhagen, 20. Mai 2018)
Goalie Leonardo Genoni nach der Niederlage. Bild: Andy Müller/Freshfocus (Kopenhagen, 20. Mai 2018)
Mikael Wikstrand (links) im Spiel gegen Reto Schäppi. Bild: Andy Müller/Freshfocus (Kopenhagen, 20. Mai 2018)
Der Schweizer Dean Kukan wird von den Schweden John Klingberg und Filip Forsberg tiefergelegt. Bild: Andy Müller/Freshfocus (Kopenhagen, 20. Mai 2018)
Viktor Arvidsson versucht es gegen Schweiz-Goalie Leonardo Genoni und Michael Fora. Bild: Andy Müller/Freshfocus (Kopenhagen, 20. Mai 2018)
Roman Josi kommt auf Gustav Nyquist zu liegen. Bild: Andy Müller/Freshfocus (Kopenhagen, 20. Mai 2018)
Johan Larsson (links) gegen Torhüter Leonardo Genoni und Raphael Diaz. Bild: Andy Müller/Freshfocus (Kopenhagen, 20. Mai 2018)
Die Schweden feiern ihr Tor zum 2:2. Bild: Andy Müller/Freshfocus (Kopenhagen, 20. Mai 2018)
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Schweiz holt WM-Silber

... über die Hoffnungen, eines Tages den WM-Titel doch noch zu gewinnen:

"Ich habe immer gesagt, dass die Schweiz irgendwann Weltmeister wird. Vielleicht erlebe ich es noch als Trainer, vielleicht als Fan, aber irgendwann werde ich es erleben. Als ich dies vor drei Jahren erstmals gesagt habe, haben viele geschmunzelt. Jetzt waren wir einen Penalty davon entfernt. So daneben lag ich also nicht."

... über die Worte, die er nach dem Spiel an die Mannschaft gerichtet hat:

"Du siehst in all die traurigen Gesichter, hast selbst nicht die beste Laune und musst etwas erzählen. Du kannst dich in so einem Moment einfach nur bedanken, für die Leistung, das Vertrauen, den Einsatz, das Bekenntnis zur Mannschaft."

... über die Einstellung der Schweizer Mannschaft:

"Die Jungs gaben alles für die Schweiz. Mit dieser Einstellung inspirieren sie, so hoffe ich zumindest, die Kinder in unserem Land. Diese Generation von Spielern macht aus, dass sie an sich glaubt. Meine Generation konnte das noch nicht, wir hinkten immer hinterher. Heute können wir mit den Besten mithalten, das ist schön und macht Spass."

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