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Zwei Medaillen für den Thurgau an der Para-Leichtathletik-WM: Gold für Catherine Debrunner – Silber für Marcel Hug

An der Para-Leichtathletik-WM in Dubai sorgte Catherine Debrunner am 3. Wettkampftag für eine kleine Sensation. Die 24-jährige Thurgauerin gewann Gold über 400 m. 800-m-Titelverteidiger Marcel Hug wurde Zweiter hinter Weltrekordhalter Daniel Romanchuck (USA).
Stephanie Martina
Catherine Debrunner sicherte sich die Goldmedaille. (Bild: EPA)

Catherine Debrunner sicherte sich die Goldmedaille. (Bild: EPA)

(sda) Den Gewinn eines Quotenplatzes (Rang 4) für die Paralympics in Tokio hatte Delegationsleiter Andreas Heiniger der patentierten Primarlehrerin Catherine Debrunner (Hüttlingen-Mettendorf) vor der WM zugetraut. Doch vor Ort korrigierte er seine Erwartungen. «Nach der Machtdemonstration mit persönlicher Bestzeit im Vorlauf durften wir auf eine Medaille hoffen. Aber nicht auf Gold und keineswegs mit einer derartigen Überlegenheit», staunte der Teamchef über den Auftritt der Thurgauerin, die einen überlegenen Start-Ziel-Sieg feierte.

Die WM-Zweite von 2015 über 200 m hatte nach den Paralympics 2016 bis Oktober 2018 wegen des Studiums eine Wettkampfpause eingelegt. «Der Unterbruch war der richtige Entscheid. Ich fühle mich nun stärker denn je. Dass ich bei meinem Comeback allerdings Gold gewinnen würde, damit hatte ich nie gerechnet. Vor allem die beiden Chinesinnen schätzte ich enorm stark ein. Sie kamen gegen Ende des Rennens allerdings nicht näher heran, sondern ich konnte den Vorsprung sogar ausbauen», wunderte sich auch die neue Weltmeisterin. Ihre Vorbereitung auf den Final war im übrigen speziell: Um sich abzulenken, wurde mit den Eltern und einem Physiotherapeuten gejasst.

Acht Hundertstel fehlten

Marcel Hug (rechts) gewann die Silbermedaille. (Bild: EPA)

Marcel Hug (rechts) gewann die Silbermedaille. (Bild: EPA)

Bereits beim Marathon in New York hatte der zwölf Jahre jüngere Amerikaner Daniel Romanchuck das Sprintduell gegen Europameister Marcel Hug (Nottwil) knapp für sich entschieden. Diesmal fehlten dem Schweizer Paralympics-Sieger von Rio über 800 m acht Hundertstel zur erfolgreichen Titelverteidigung im Duell auf Augenhöhe. «In Anbetracht seiner Leistungsstärke darf ich mit Silber zufrieden sein. Entscheidend war, dass ich den Spurt auf der Aussenbahn relativ früh lancieren musste», analysierte Hug die Schlussphase.

Bereits vor anderthalb Jahren hatte er darauf hingewiesen, der junge Amerikaner verfüge über ein enormes Potenzial und er freue sich auf die Duelle. «Auch das 800-m-Rennen motiviert mich für die weiteren Bewerbe über 1500 m und 5000 m», fügte Hug an.

Die 26-jährige Vize-Europameisterin Alexandra Helbling (Nottwil) wurde nach Rang 8 über 100 m in Abwesenheit von Weltrekordhalterin Manuela Schär und Paralympics-Siegerin Tatyana McFadden (USA) auf der 800-m-Distanz Siebte.

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