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Paganini trotz Platz 21 zufrieden

Olympiajournal

Die Eiskunstläuferin Alexia Paganini fiel in der Kür vom 19. auf den 21. Schlussrang zurück. Nach ihrem Auftritt war sie glücklich über ihre Leistung, obwohl sie um 5,67 Punkte unter ihrer Kür-Bestleistung blieb. Ihr Ziel in Gangneung war es, zwei solide Programme zu zeigen, was ihr ­gelang. Daran ändert nichts, dass in der Kür der erste Axel nur einfach und gleich drei Sprünge unterrotiert waren. Schliesslich darf nicht vergessen werden, dass sie erst 16-jährig ist und ihre erste Saison bei den Erwachsenen bestreitet. Die Winterspiele sind für Paganini eine «lebensverändernde Erfahrung», auf der sie in den nächsten Jahren aufbauen möchte. In vier Jahren in Peking will sie dann nicht mehr nur eine Nebenrolle spielen.

Nicht zornig genug

«Wenn sie zornig und wütend sind, sind Russen unschlagbar», hatte Jelena Isinbajewa unmittelbar vor den Spielen gesagt. Die frühere russische Stabhochspringerin fand den Ausschluss des Nationalen Olympischen Komitees nach dem Dopingskandal zwar «hart und ungerecht», hoffte aber auf eine sportliche Reaktion ihrer Landsfrauen und -männer. Nun, offenbar waren die Russen zu wenig zornig. Jedenfalls dauerte es bis zum drittletzten Tag, ehe die erste Russin – die 15-jährige Eiskunstläuferin Alina Sagitowa – dem Team OAR eine Goldmedaille sicherte.

Neuerlicher Dopingverdacht

An den Olympischen Winterspielen steht ein weiteres Mitglied der «Olympischen Athleten aus Russland» (OAR) unter Dopingverdacht. In einer Probe der Bobpilotin Nadeschda Sergejewa sei eine verbotene Substanz gefunden worden, wie Alexander Subkow, Präsident des russischen Bob- und Skeletonverbands, bekannt gab. Zur nachgewiesenen Substanz machte er keine Angaben. Die Probe sei zwei Tage vor dem Start der Rennen genommen worden, so der frühere Bobpilot. Sergejewa beendete den Wettkampf auf Rang zwölf.

Enttäuschung zum Abschluss

Schweden gewann an den Winterspielen überraschend den Staffel-Wettkampf der Biathleten. Peppe Femlimg, Jesper ­Nelin, Sebastian Samuelsson und Fredrik Lindström setzten sich um 55,5 Sekunden vor Norwegen durch. Schweden blieb als einzige der 18 gestarteten Nationen ohne Strafrunde. Bronze holten die Deutschen. Für die Schweiz resultierte derweil nur der 15. Rang. Startläufer Serafin Wiestner übergab mit einer knappen Minute Rückstand auf die Vorletzten an den Teamleader Benjamin Weger. Der Walliser sowie der nach ihm folgende ­Jeremy Finello brachten die Schweiz schliesslich um vier Ränge auf Platz 14 nach vorne. Schlussläufer Mario Dolder handelte sich danach allerdings drei Strafrunden ein und fiel zurück.

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