Geschäftsbericht 2021/22
Cupfinal-Prämien, Zuschauerrekord, erfolgreiche Rückrunde: Der FCSG präsentiert starke Geschäftszahlen

Der FC St.Gallen hat sein Geschäftsjahr 2021/22 mit einem Gewinn von 1,63 Millionen Franken abgeschlossen – der Bruttoertrag liegt um sechs Millionen Franken höher als noch in der Saison zuvor. Auch die Rekordzahl verkaufter Saisonabos schlägt zu Buche.

Ralf Streule Jetzt kommentieren
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10700 Saisonabos: Unter anderem dieser Rekord beschert dem FC St.Gallen eine solide finanzielle Basis.

10700 Saisonabos: Unter anderem dieser Rekord beschert dem FC St.Gallen eine solide finanzielle Basis.

Bild: Freshfocus

Der FC St.Gallen blickt erneut auf ein positives Jahresergebnis zurück: Er hat das Geschäftsjahr 2021/22 mit einem konsolidierten Gewinn von 1,63 Millionen Franken abgeschlossen, wie er am Montagnachmittag mitteilt. «Bei der FC St.Gallen AG resultierte ein Plus von 1,39 Millionen, die FC St.Gallen Event AG verzeichnete einen Gewinn von 237’000 Franken. Der konsolidierte Bruttoertrag konnte von rund 26 Millionen Franken auf 32 Millionen gesteigert werden.»

«Balance zwischen sportlicher Ambition und wirtschaftlicher Stabilität ist geglückt»

Die Zahlen seien aber nur bedingt mit 2020/21 zu vergleichen, da damals noch die Pandemie und die fehlenden Zuschauer das Ergebnis stark beeinflusst hatten, schreibt der Klub. «Doch mit dem neuerlichen finanziellen Erfolg beweist der FCSG, dass ihm die Balance zwischen sportlicher Ambition und wirtschaftlicher Stabilität einmal mehr geglückt ist.»

Das positive Ergebnis gründe auf einer «wirtschaftlich soliden und disziplinierten Geschäftstätigkeit»: Der sportliche Erfolg in der Rückrunde der vergangenen Saison und das Erreichen des Cupfinals habe zu «wesentlichen Mehreinnahmen in den Bereichen Ticketing, Catering, Hospitality und Merchandising» geführt. Dank der Cupfinal-Qualifikation sind ausserdem zusätzliche TV-Gelder und SFV-Prämien in die Klubkasse geflossen. Dazu kommt, dass mit der Rekordzahl von rund 10'700 verkauften Saisonabonnements und Erfolgen im Sponsoring weitere Zusatzeinnahmen generiert wurden.

Eigenkapital von 13,5 Millionen Franken

Der FC St.Gallen betont zudem, dass «ein striktes Kostenmanagement und eine vorsichtige Investitionspolitik» zum Jahresergebnis beigetragen habe. Per 30. Juni 2022 beträgt die konsolidierte Eigenkapitalquote der FC St.Gallen AG und der Event AG 53 Prozent, das konsolidierte Eigenkapital liegt bei rund 13,5 Millionen Franken. Der Klub schreibt:

«Unter der Annahme, dass in Bezug auf die Covid-19-Pandemie das Gröbste überstanden ist, lässt sich festhalten, dass der FC St. Gallen die äusserst herausfordernden vergangenen beiden Jahre gut überstanden hat.»

Am Donnerstag, 17. November, lädt der FC St.Gallen in der Olma-Halle 2.1 zur traditionellen Generalversammlung. Dabei werden jene Aktionärinnen und Aktionäre, die aufgrund der kürzlichen Aktienkapitalerhöhung dazugestossen sind, noch nicht eingeladen sein. Die Eintragung der neu hinzukommenden Aktien im Aktienbuch erfolgt im Nachgang zur Generalversammlung vom 17. November 2022.

Der FC St.Gallen verweist in diesem Zusammenhang auf die «überaus erfolgreich» verlaufene Kapitalerhöhung mit über 8000 Zeichnerinnen und Zeichnern. Über das detaillierte Ergebnis wird die FC St.Gallen AG nach der Eintragung im Handelsregister in der zweiten Novemberhälfte orientieren.

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