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Orliks sechsfache Kostprobe

Armon Orlik gewinnt in eindrücklicher Manier das Nordostschweizer Schwingfest in Wattwil. Im Schlussgang besiegt der Bündner im Duell der Jungstars den Thurgauer Samuel Giger.
Ives Bruggmann
Händedruck nach dem Schlussgang in Wattwil: Sieger Armon Orlik (rechts) und der unterlegene Thurgauer Samuel Giger. (Bild: ky/Eddy Risch)

Händedruck nach dem Schlussgang in Wattwil: Sieger Armon Orlik (rechts) und der unterlegene Thurgauer Samuel Giger. (Bild: ky/Eddy Risch)

SCHWINGEN. Es war der Kampf, den die 6100 Zuschauer sehen wollten. Und tatsächlich: Im Schlussgang des 121. Nordostschweizer Schwingfests in Wattwil trafen die beiden Dominatoren der bisherigen östlichen Kranzfestsaison aufeinander. Der 21jährige Armon Orlik behielt dabei gegen den 18jährigen Samuel Giger das bessere Ende für sich. Nach drei Minuten konterte der Bündner einen inneren Haken des Thurgauers und setzte seinerseits zum entscheidenden Kurz an. Am Boden führte Orlik schliesslich mit Nachdrücken die Entscheidung bei. Für den Flankenschwung-Spezialisten ist der Sieg am eigenen Teilverbandsfest der bislang grösste Erfolg seiner Karriere. «Ein schöner Sieg, der mir viel Selbstvertrauen gibt», sagte der bodenständige Orlik.

Befruchtende Rivalität

Es wird nicht der letzte Schlussgang der beiden aufstrebenden Talente gewesen sein. Auch im Hinblick auf die nationale Konkurrenz dürfte es von Vorteil sein, wenn sich die beiden gegenseitig fordern. «Ich freue mich, dass wir Jungen so stark sind», sagt Orlik. Er sei überzeugt, dass der Nordostschweizer Teilverband künftig ein schlagkräftiges Team stelle.

Die Schlussgangteilnahme Orliks war nach fünf Siegen unumstritten gewesen. Ganz im Gegensatz zu jener seines Gegners, denn Lokalmatador Arnold Forrer wies nach fünf Gängen exakt gleich viele Punkte auf wie Giger. Das Einteilungsgericht gewichtete schliesslich die Tatsache höher, dass der Thurgauer einen Eidgenossen mehr bezwang als der Schwinger des Schwingclubs Wattwil. Für Forrer sicherlich ein schwer nachvollziehbarer Entscheid.

Forrers bitteres Ende

Forrer lief im letzten Gang auch noch in einen Konter von Martin Hersche. So blieb dem Routinier Rang vier, während der überraschende Appenzeller den zweiten Rang belegte. Der St. Galler Daniel Bösch klassierte sich mit zwei Siegen zum Schluss auf Rang drei, nachdem er zuvor zweimal gestellt hatte. Die St. Galler gewannen mit acht Kränzen die meisten, gefolgt von den Thurgauern mit sechs und den Appenzellern mit fünf.

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