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ON Y VA - DIE EM-KOLUMNE: FC St.Gallen wie die Glasgow Rangers

In Basel sind sie furchtbar stolz darauf, dass ihr FC gleich viele Spieler an der EM hat wie Real Madrid. Auch der FC St.Gallen kann sich mit einem respektablen Verein vergleichen.
Allez les Bleus: Dieser Fan ist vollends auf Frankreich eingestellt. (Bild: IAN LANGSDON (EPA))

Allez les Bleus: Dieser Fan ist vollends auf Frankreich eingestellt. (Bild: IAN LANGSDON (EPA))

In Basel sind sie furchtbar stolz darauf, dass ihr FC gleich viele Spieler an der EM hat wie Real Madrid. Auch der FC St.Gallen kann sich mit einem respektablen Verein vergleichen. Mit dem schottischen Rekordmeister Glasgow Rangers. St.Gallen wie die Rangers sind in Frankreich nicht vertreten. Insgesamt stellen 215 Clubs EM-Teilnehmer. 108 Vereine sind mit wenigstens einem Spieler mit von der Partie. Auch Fleetwood Down aus der dritten englischen Spielklasse mit dem nordirischen Aussenverteidiger Connor McLaughlin. Die englischen Ligen stellen mit 138 Spielern das grösste EM-Kontingent.

Das EM-Abseits hat durchaus Vorteile. Der Sportchef hat seine Ruhe. Es gibt keine Begehrlichkeiten von Spielervermittlern. St.Gallens Trainer Joe Zinnbauer kann am Mittwoch viele Spieler zum ersten Training begrüssen. Keiner stösst ausgelaugt von den EM-Strapazen zum Club. Denn der Start zur Super League erfolgt schon eine Woche nach dem EM-Final.

Real ist Gewinner der Champions League und müsste eigentlich die meisten Spieler für die EM abstellen. Es sind aber nur acht. Rekordhalter sind Liverpool und Juventus Turin mit jeweils zwölf EM-Teilnehmern. Die wertvollsten Akteure entsendet Bayern München nach Frankreich. Der Transferwert der neunköpfigen EM-Delegation aus Bayern beläuft sich auf 370 Millionen Euro, jener von Real auf 366 Millionen. Da kann Basel mit Real nicht mehr mithalten. Das Oktett aus dem St.Jakob-Park ist bloss 41,7 Millionen Euro wert.

In einem Punkt ist St.Gallen einem renommierten Verein sogar eine Nasenlänge voraus. Der FC Liverpool beendete die vergangene Meisterschaft auf dem achten Tabellenplatz, St.Gallen wurde Siebter.

Daniel Good
daniel.good@tagblatt.ch

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