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OL: Noch ein dritter Platz

An den Weltmeisterschaften der Orientierungsläufer in Schweden gewann der Eschliker Daniel Hubmann Bronze über die Langdistanz – wie schon zuvor im Sprint und über die Mitteldistanz.
Jörg Greb
OL-Legende Daniel Hubmann hat an der WM über die Langdistanz nicht die beste Route erwischt. (Bild: Rémy Steinegger)

OL-Legende Daniel Hubmann hat an der WM über die Langdistanz nicht die beste Route erwischt. (Bild: Rémy Steinegger)

OL. Nein, das Grösste kann diese Einzelmedaillen-Bilanz für einen vierfachen Einzel-Weltmeister und mittlerweile 22fachen WM-Medaillengewinner nicht sein. Nach den beiden dritten Plätzen im Sprint am Samstag und über die Mitteldistanz am Dienstag blieb es für Daniel Hubmann an der OL-WM auch über die prestigeträchtige Langdistanz bei Bronze. Im Gegensatz aber zu den beiden ersten, sehr knappen Entscheidungen musste Daniel Hubmann festhalten: «Mir glückte ein gutes Rennen, und wie ich es zum Sieg hätte schaffen sollen, weiss ich nun wirklich nicht.» Zu vertraut, zu brillant lief der Norweger Olav Lundanes zum Titel. 1:46 Minuten nahm er dem zweitplazierten Thierry Gueorgiou (FR) ab, 2:05 Hubmann.

Sumpfiges Gelände erwischt

Ohne vorerst seinen Lauf genau ausgewertet zu haben, büsste Hubmann allein zwischen zwei weit auseinanderliegenden Kontrollposten mehr als eine Minute ein. «Wir waren fast 20 Minuten unterwegs, und wohl hätte es eine bessere Route gegeben als die meine», sagte Hubmann. Nicht ideal sei er im Querhang vorwärts gekommen, Bogen habe er laufen müssen und sumpfiges Gelände erwischt.

Seine Bilanz mit den drei dritten Plätzen ist gut, auch wenn für einen Mann von der Klasse Hubmanns dieses Abschneiden nicht ganz befriedigen kann. «Im Sprint und über die Mitteldistanz waren es Details, die gegen mich entschieden», sagte er. 8 Sekunden waren es bei der Auftaktdisziplin, 23 über die Middle-Rennen, mit Weltmeister und Teamkollege Matthias Kyburz, und 9 auf Silbermedaillengewinner Lundanes. Für einmal entschied wenig gegen Hubmann, und offenkundig wurde, wie eng die Konkurrenz zusammenliegt, vor allem bei den Männern. «Da ist kein Zögern erlaubt, erträgt es keine unnötigen Bögen», erkannte Hubmann.

Staffelambitionen

Die Chance, dass Hubmann nicht ohne goldene Auszeichnung aus Schweden heimkehren muss, ist dennoch gegeben. Morgen tritt er in der Staffel zusammen mit Matthias Kyburz und dem dritten, noch zu bestimmenden Mann zur Titelverteidigung an. «Klar, unsere Chancen sind intakt», sagt Hubmann. Im Gegensatz zum Gelände im schottischen Inverness vor einem Jahr sind aber vor allem die Skandinavier stärker einzustufen. «Norwegen mit Lundanes schätze ich sehr stark ein, aber auch die Franzosen», sagte Hubmann. Unsere westlichen Nachbarn liefen mit Gueorgiou und Lucas Basset (4.) als einzige Nation doppelt in die Top 5. Matthias Kyburz schaffte es als zweiter Schweizer auf Rang 7. Baptiste Rolier auf Rang 15 und Andreas Kyburz auf Rang 17.

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