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Ohne Schwächeanfall

Anders als bei den zwei Heimniederlagen zeigt der HC Thurgau der EVZ Academy in Zug den Meister. Dank einer sehr abgeklärten Leistung gewinnen die Ostschweizer deutlicher, als es das 4:2 vermuten lässt.
Matthias Hafen, Zug
Sicherer Rückhalt: Thurgaus Goalie Janick Schwendener hatte gegen die EVZ Academy alle Hände voll zu tun. (Bild: Mario Gaccioli (Winterthur, 21. Januar 2018))

Sicherer Rückhalt: Thurgaus Goalie Janick Schwendener hatte gegen die EVZ Academy alle Hände voll zu tun. (Bild: Mario Gaccioli (Winterthur, 21. Januar 2018))

Matthias Hafen, Zug

matthias.hafen@thurgauerzeitung.ch

Die Startphase erlebte der HC Thurgau im Auge des Tornados. Während die Zuger Nachwuchsspieler um sie herum wirbelten, blieben die Gäste aus der Ostschweiz die Ruhe selbst. Einmal hatten sie grosses Glück, als Livio Stadlers Schuss vom Lattenkreuz ins Spiel zurückprallte. Einmal rettete Goalie Janick Schwendener mirakulös, unmittelbar nachdem ihn ein Schuss an den Helm durchgeschüttelt hatte.

Die EVZ Academy trat vor ihrem Heimpublikum, das für einmal auch zugegen war, so entschlossen auf wie selten. Man merkte es der jungen Mannschaft an, dass sie Platz acht unbedingt verteidigen will. Doch auch für die Thurgauer steht in der Schlussphase der Regular Season noch viel auf dem Spiel.

Playoff-Heimvorteil bleibt in Reichweite

Die Equipe von Trainer Stephan Mair erhebt Anspruch auf Platz vier und damit den Heimvorteil im Playoff-Viertelfinal. So abgeklärt, wie sie sich gegen die EVZ Academy gab, tut sie das mit gutem Recht. Nach dem Zuger Startfurioso übernahmen die Thurgauer das Spieldiktat. Eric Arnold traf in der elften Minute nach Vorarbeit von Patrick Brändli zum 1:0. Von nun an machten die Gäste den Eindruck, die Sache im Griff zu haben. Sie standen defensiv sicher, liessen kaum Torchancen zu und hatten bei den Zuger Schüssen stets einen Stock dazwischen. Dass bei einem Tor Vorsprung aber der Zufall reicht, um die Führung zu verlieren, wurde bei Spielmitte deutlich. EVZ-Verteidiger Dario Wüthrich gab einen Schuss halbhoch durch Freund und Feind ab, was Schwendener die Abwehr verunmöglichte. Zumal der Puck vor dem Tor höchstwahrscheinlich noch abgelenkt wurde.

Doch keine vier Minuten später brachte Toms Andersons mit einem Sololauf den HCT wieder in Führung. Er liess gleich zwei Zuger stehen und erwischte Goalie Sandro Aeschlimann zwischen den Schonern. Nichts konnte die souveränen Thurgauer an diesem Abend erschüttern.

Doppelschlag sorgt für die Entscheidung

Im Schlussdrittel sorgten die Kanadier Jaedon Descheneau und Cam Braes dafür, dass der HCT nicht bis am Ende bangen musste. Mit zwei Toren innert 16 Sekunden schraubten sie das Skore auf 4:1 hoch. Das Duo scheint rechtzeitig fürs Playoff in Form zu sein. Zugs Urgestein Josh Holden verkürzte im Powerplay noch auf 2:4. Dem fünften Thurgauer Sieg in Folge konnte dieser Treffer aber nichts mehr anhaben. Die Jagd auf den Tabellenvierten Ajoie geht weiter.

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