«Nur nicht die Nerven verlieren»

Viermal besiegte Hockey Thurgau den EHC Winterthur in dieser Saison schon. Fürs Playoff entscheidend ist jedoch die Begegnung von heute um 20 Uhr in der Winterthurer Zielbau-Arena.

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Thurgaus Trainer Stephan Mair setzt auf die Cleverness seines Teams. (Bild: Mario Gaccioli)

Thurgaus Trainer Stephan Mair setzt auf die Cleverness seines Teams. (Bild: Mario Gaccioli)

Die Ausgangslage könnte spannender nicht sein. Gewinnt der Tabellenachte Thurgau heute Abend das NLB-Eishockeyspiel gegen Verfolger Winterthur, ist den Ostschweizern die Playoff-Teilnahme kaum mehr zu nehmen. Verlieren sie aber, dann liegen wieder alle Vorteile bei den Zürchern. Nur zwei Punkte trennen die beiden Kontrahenten ­aktuell in der Tabelle – sowie der Strich zwischen dem achten und dem neunten Platz.

Nach der heutigen Direktbegegnung sieht das Restprogramm der beiden Mannschaften sehr ähnlich aus. Auf Thurgau warten noch Langenthal (h), La Chaux-de-Fonds (h) und Rapperswil-Jona (a) aus den vorderen Rängen sowie am Schluss daheim der Tabellenelfte GCK Lions. Winterthur spielt diesen Sonntag bei der zehntplazierten EVZ Academy und bekommt es in den letzten drei Runden mit Rapperswil-Jona (h), La Chaux-de-Fonds (a) und Olten (h) zu tun.

Die gute Statistik beeindruckt Mair wenig

Passiert nichts Aussergewöhnliches, entscheidet also das heutige Spiel darüber, ob Thurgau oder Winterthur ab dem 17. Februar den Playoff-Viertelfinal gegen den Qualifikationssieger bestreiten wird. Dessen ist sich auch Thurgaus Trainer Stephan Mair bewusst. «Diese Situation ist nicht neu für uns. Wir dürfen jetzt nur nicht die Nerven verlieren.» Wie schon am Dienstag in der Ajoie muss Mair heute auf Stürmer Toms Andersons verzichten. Aus Winterthur ist derweil zu vernehmen, dass der NLA-Partner Kloten die volle personelle Unterstützung zusichert. Trotzdem bleibt Mair cool: «Winterthur steht unter grösserem Druck als wir.» Er vertraue auf die Cleverness und Routine seines Teams. «Diese Dinge spielen eine viel grössere Rolle als jede Statistik.» In der laufenden Saison gewann Thurgau vier der fünf bisherigen Direktvergleiche. Das habe heute Abend keinen Wert, so Mair. Kurz vor dem Spiel verbreiteten beide Clubs noch gute Neuigkeiten. Winterthur verkündete den Zuzug des langjährigen NLA-Spielers Reto Kobach für die kommende Saison. Er stösst von Olten in die Eulachstadt.

Arnold bleibt Thurgau zwei weitere Jahre treu

Gestern konterte Thurgau mit der Vertragsverlängerung von Eric Arnold. Der 24-jährige Flügelstürmer, für den sich auch andere NLB-Clubs interessierten, bleibt bis 2019. In der laufenden Saison hat Arnold schon 14 Tore und 22 Assists verbucht.

Matthias Hafen