Nun gegen die Grasshoppers: Der FC Wil will den Rekordmeister ärgern

Mit viel Selbstvertrauen nach dem jüngsten 3:1-Heimsieg reist der FC Wil am Dienstag nach Zürich. Im Letzigrund möchten die Ostschweizer gegen die Grasshoppers ab 20.30 Uhr an die Leistung gegen Winterthur anknüpfen.

Gianluca Lombardi
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Wil-Trainer Ciriaco Sforza im Element.

Wil-Trainer Ciriaco Sforza im Element.

Bild: Marc Schumacher/Freshfocus

In der Tat ist dem FC Wil gegen Winterthur ein grosser Stein vom Herzen gefallen. Nach über sechs Monaten ohne Sieg gab es endlich wieder einen Vollerfolg. Dieser war der gerechte Lohn eines nahezu fehlerfreien Auftritts. Das Resultat und die Art und Weise zeigten ebenfalls, was das junge Team um Trainer Ciriaco Sforza grundsätzlich zu leisten vermag.

Doch jede gute Leistung will auch bestätigt sein. Noch vor einer Woche folgte in Aarau die Bruchlandung, obwohl man mit viel Lob und Hoffnung nach dem guten Auftakt gegen Lausanne dorthin gefahren war.

Die Grasshoppers sind in bestechender Form

Dasselbe soll sich jetzt gegen die Grasshoppers nicht wiederholen. Doch die Zürcher sind in bestechender Form und wohl derzeit das Mass der Dinge in der Challenge League. Selbst der souveräne Leader Lausanne fand kaum Lösungen und unterlag im Letzigrund 1:3.

Wil hat in Zürich dennoch nichts zu verlieren, zumal die Experten einen Sieg des Rekordmeisters erwarten. Der Schlüssel zum Erfolg wird für die Gästemannschaft darin liegen, das Spiel ohne Druck und Erwartungen anzugehen. Vielmehr will sie frech und unbekümmert mitspielen.

Offensiv läuft es den Grasshoppers derzeit ohnehin richtig gut. Nassim Ben Khalifa, Petar Pusic oder Giotto Morandi sind in bestechender Form. Das bekam neben dem Leader auch der FC Aarau zu spüren, der gegen die Zürcher eine Klatsche kassierte und mal für mal schwindlig gespielt wurde.

Auf eigene Stärken besinnen

Es ist eine alte Floskel, die für solche Spiele aber einen Funken Wahrheit beinhaltet: Der FC Wil muss sich auf seine eigenen Stärken besinnen, wenn er aus seinem Gastspiel im Letzigrund etwas mitnehmen will. Gelingt dies nicht, wird man mit leeren Händen dastehen.

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